Steindl: Änderung der Gewerbeordnung schafft Klarheit für gewerbliche Photographen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - ÖVP-Wirtschaftssprecher Abg. Konrad Steindl begrüßt eine Einigung zwischen freien Photographen und Meisterphotographen betreffend eine Änderung der Gewerbeordnung. "Es war zielführend, dass alle Beteiligten so lange an einem Tisch saßen, bis eine für alle akzeptable Regelung gefunden werden konnte", so Steindl heute, Donnerstag, anlässlich der Sitzung des Wirtschaftsausschusses. Steindl und sein SPÖ-Gegenüber Matznetter hatten sich im Vorfeld sehr um diesen Konsens bemüht und die handelnden Personen an einen Tisch geholt, was die Einigung möglich gemacht hat.

Konkret geht es um darum, dass das Berufsphotographengewerbe in Zukunft als freies Gewerbe angetreten werden kann. Bei entsprechender schulischer Ausbildung wird künftig von den bisher nötigen drei Jahren Praxis abgesehen. Das heißt, dass Absolventen von Fotoklassen/Fotografieschwerpunkt-Ausbildungen auf höheren berufsbildenden Schulen, Universitäten oder Fachhochschulen oder von zeitlich und qualitativ gleichwertigen Ausbildungen bei Nachweis einer kaufmännischen Ausbildung (entweder in der Schule oder z.B. Unternehmerprüfung) ohne Nachweis einer Praxiszeit das Gewerbe des Berufsfotografen im vollen Befähigungsumfang anmelden können sollen.

Erweitert wurde der Tätigkeitsbereich des freien Gewerbes Pressephotographen. Dieses Gewerbe wird "Pressephotograph und Photodesigner" heißen und diese dürfen hinkünftig für gewerbliche Kunden tätig werden. "Das ist auch im Sinne des Konsumentenschutzes. Die Kundinnen und Kunden müssen sichergehen können, dass sie ihren Auftrag an einen erfahrenen, seine Tätigkeit mit Kompetenz ausübenden Photographen vergeben", ist Steindl zufrieden.

Darüber hinaus sollen auch weitere Schritte in Richtung Deregulierung von Bundesrecht, konkret: Gewerberecht, gesetzt werden, darüber hinaus wird auch einem Anliegen des Forderungspaketes der Bundesländer zur Deregulierung entsprochen.
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