Mikl-Leitner: Mit BFA weitere wichtige Reform auf Schiene gebracht

Kompetenzen von 194 Behörden werden künftig in einem Amt gebündelt

Wien (OTS) - "In Zeiten von starken Migrationsströmen und knappen Ressourcen brauchen wir ein System, das effizienter mit den personellen und finanziellen Ressourcen umgeht. Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl ist die strukturelle Antwort darauf. Mit der Bündelung von asyl- und fremdenrechtlichen Agenden erster Instanz in einem Amt werden zig Schnittstellen und Parallelstrukturen abgeschafft, Steuergelder eingespart und die Verfahren werden kürzer und effizienter", sagte Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner anlässlich des heutigen Innenausschusses, bei dem im Rahmen eines Expertenhearings die Regierungsvorlage zur Einrichtung eines Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl (BFA) diskutiert wurde.

"Die kürzeren Verfahren bringen schnellere Gewissheit für Asylsuchende und alle Fremde, die in den Zuständigkeitsbereich des BFA fallen, und deren Vertreter sowie NGOs haben künftig auch einen einzigen und kompetenten Ansprechpartner", sagte Mikl-Leitner. "Zusätzlich kann durch eine einheitliche österreichweite Steuerung auf Änderungen und aktuelle Ereignisse rascher und flexibler reagiert werden."

Das BFA wird als eine dem Bundesministerium für Inneres unmittelbar nachgeordnete Behörde mit einer Zentrale in Wien und einer Regionaldirektion in jedem Bundesland eingerichtet. Die wesentlichen Aufgaben des neuen Bundesamtes werden die Durchführung der erstinstanzlichen Verfahren aus dem Asyl- und Fremdenwesen - mit Ausnahme der Strafverfahren und Visa-Angelegenheiten - sein, sowie der Vollzug des Aufenthaltsrechts aus berücksichtigungswürdigen Gründen.

Die Beratungen im Innenausschuss werden am 3. Juli 2012 fortgesetzt.

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