ARGE-ÖIAG: ÖIAG-Betriebe müssen gestärkt werden

Wichtige Infrastrukturbetriebe dürfen nicht durch Untätigkeit der Regierung privatisiert werden.

Wien (OTS) - (ARGE-ÖIAG/ÖGB) "Die Regierung soll endlich handeln und die so wichtigen ÖIAG-Betriebe für einen attraktiven Wirtschaftsstandort stärken. Die ÖIAG Betriebsräte fordern die österreichische Bundesregierung auf, einer schleichenden Privatisierung jeden denkbaren Widerstand entgegenzusetzen", sagt der ARGE-ÖIAG Sprecher Leopold Abraham anlässlich der heutigen außerordentlichen Sitzung des ÖIAG-Aufsichtsrates.++++

"Die ÖIAG ArbeitnehmerInnenvertreter fordern ein klares Bekenntnis, dass keine weiteren Anteile der ÖIAG-Betriebe verkauft werden, dass eine gesetzliche Verankerung zur Sperrminorität (25 Prozent plus 1 Aktie) im Verfassungsrang beschlossen wird. Weiters ist es dringend notwendig die gesetzliche Möglichkeit von Aktienzukäufe durch die ÖIAG zu schaffen, um feindliche Übernahmen zu verhindern", so Abraham.

"Ob der mexikanische Mobilfunk-Tycoon Carlos Slim ein weißer Ritter ist wird sich zeigen, wenn er sich laut Außenwirtschaftsgesetz § 25a mit einem Erwerb von bis zu 25 Prozent zufrieden gibt", sagt Leopold Abraham abschließend.

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Leopold Abraham
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