WKÖ-Finanzreferent Schenz legt positiven Rechnungsabschluss vor

Positives Ergebnis von 1,0 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2011 - Kammerumlagen und Wirtschaftswachstum deutlich besser als angenommen

Wien (OTS/PWK451) - "2011 haben sich die Kammerumlagen deutlich besser entwickelt, als wir annehmen durften", betont heute, Donnerstag, Richard Schenz, Finanzreferent und Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), im Rahmen seiner Rede vor dem Wirtschaftsparlament. Das Wirtschaftswachstum war wesentlich besser als prognostiziert. Und damit liegen die Kammerumlagen um etwa 20,7 Millionen Euro über dem Voranschlag. "Gleichzeitig wurde die strenge Budgetdisziplin gewahrt. Die Kostenstellen haben ihre Budgets um 0, 6 % unterschritten, eine echte Punktlandung", so Schenz.

Auch die Waren- und Leistungserlöse und die sonstigen betrieblichen Erträge liegen in Summe um 5,5 Millionen Euro über dem Voranschlag. "Diese Mehrerträge sind in erster Linie auf Erlöse des Messebereichs und des Internationalen Schiedsgerichts sowie auf höhere erhaltene Förderbeiträge zurückzuführen, die aber allesamt direkt oder indirekt an die Mitglieder oder an Projektpartner weitergegeben werden.", führt Schenz aus. Demnach ist auch der Sachaufwand um 4,8 Millionen Euro höher ausgefallen, als geplant.

Als Beispiel erwähnt Schenz die Internationalisierungsoffensive "go international", die vom BMWFJ gefördert wird. 2011 ging das Projekt in die Verlängerung, 35,0 Millionen Euro wurden für weitere zwei Jahre zur Verfügung gestellt. "Die Außenwirtschaft Austria investiert jeden Euro davon in Maßnahmen, die die Exporte ankurbeln sollen.", so Schenz.

Beim Personalaufwand konnte der Voranschlag geringfügig unterschritten werden. Bei Erträgen von insgesamt 240,6 Millionen Euro, einem Personalaufwand von 103,2 Millionen Euro und einem Sachaufwand von 116,7 Millionen Euro ergibt sich ein Betriebserfolg von 20,7 Millionen Euro. Hinzu kommt ein Finanzerfolg von 2,5 Millionen Euro, daraus ergibt sich ein EGT von 23,2 Millionen Euro.

Der Rechnungsabschluss enthält auch Einmalaufwendungen für das Paket zur Stabilisierung der Wirtschaftskammern Pensionskasse AG, das 2011 vom Erweiterten Präsidium der WKÖ beschlossen wurde. "Damit wurden Unzulänglichkeiten aus der Gründungszeit korrigiert und das Pensionssystem für die Zukunft fit gemacht.", erklärt Schenz. "Für die Zahlungen, die wir leisten müssen, wurde eine Rückstellung gebildet. Dafür sind 37,0 Millionen Euro im außerordentlichen Aufwand dargestellt." Gedeckt wird diese Rückstellung einerseits aus dem EGT und andererseits aus der vollständigen Auflösung der Rücklage für Versorgungs- und Unterstützungsleistungen in der Höhe von 14,9 Millionen Euro.

Nach Berücksichtigung der Steuern und weiterer Rücklagenbewegungen weist die Wirtschaftskammer Österreich 2011 einen Bilanzgewinn von 1,0 Millionen Euro aus, er wird der Ausgleichsreserve zugewiesen. Der Rechnungsabschluss 2011 der Wirtschaftskammer Österreich einschließlich der Rücklagen- und Rückstellungsgestion wurde vom Wirtschaftsparlament einstimmig beschlossen. (us)

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