AKNÖ-Haneder: Ökostrom kein Freibrief für ungerechte Strompreiserhöhungen

Energiewende darf nicht auf dem Rücken der KonsumentInnen erfolgen

Wien (OTS/AKNÖ) - Kontraproduktiv - das ist für AKNÖ-Präsident Hermann Haneder die von E-Control Chef Walter Boltz im Zusammenhang mit einem Ausbau von Ökostromanlagen ins Spiel gebrachte Erhöhung des Strompreises um 25 Prozent. Für Haneder sind solche Aussagen ein Freibrief für die Energieunternehmen, um die Strompreise unter dem Deckmantel der angestrebten Energiewende zu erhöhen. "Wir bekennen uns alle zu mehr Ökostrom. Aber der Ausbau eines ökologisch nachhaltigen Stromnetzes darf nicht allein auf dem Rücken der KonsumentInnen erfolgen", so der AKNÖ-Präsident. Er fordert deshalb:
"Die Energiewende ist nur zu schaffen, wenn nicht nur die KonsumentInnen, sondern vor allem alle Energieerzeuger ihren Beitrag leisten."

Gerechte Preise durch mehr Kontrolle und Beweislastumkehr Gegen die massiven Preissteigerungen bei Strom, wie sie der E-Control-Chef Boltz ankündigt, sind für AKNÖ-Präsident Hermann Haneder eine verstärkte Kontrolle der Energieunternehmen und die Beweislastumkehr bei Preiserhöhungen die wirksamsten Mittel. "Die Preisgestaltung der Energieversorger muss von den Aufsichtsbehörden stärker kontrolliert werden. Darüber hinaus ist eine Beweislastumkehr notwendig - nicht die Behörden, sondern die Energieunternehmen sollen stattdessen nachweisen, dass ihre Preiserhöhungen gerechtfertigt sind", so Haneder.

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