ASFINAG Verkehrstelematik: Positives Prüfergebnis des Rechnungshofes

Wien (OTS) - Die ASFINAG setzte die Empfehlungen des
Rechnungshofes (RH) zum Ausbau der Verkehrstelematik aus dem Jahr 2009 "zum überwiegenden Teil um" - zu diesem positiven Urteil kommt ein heute veröffentlichter RH-Bericht. Durch eine grundlegende Überprüfung und die strategische Neuausrichtung des Ausbauprogramms für intelligente Verkehrssteuerung erzielte die ASFINAG Einsparungen von insgesamt 192 Millionen Euro.

"Das Ziel der ASFINAG ist es, ihren Kunden ein sicher und nach dem tatsächlichen Bedarf ausgebautes Autobahnen- und Schnellstraßennetz zur Verfügung zu stellen. Der Rechnungshof hat heute bestätigt, dass die ASFINAG auch mit der strategischen Neuausrichtung der Verkehrstelematik hier auf dem richtigen Kurs liegt", zeigen sich die ASFINAG Vorstände Alois Schedl und Klaus Schierhackl erfreut, "auf Basis umfassender Kosten-Nutzen-Analysen und klarer Aufgabenabgrenzungen zwischen den Tochtergesellschaften für Bau, Maut und Betrieb haben wir eine wesentliche Redimensionierung des Ausbauprogramms, einen sparsamen Mitteleinsatz und effiziente interne Strukturen sicher gestellt".

So wurden etwa fünf von vormals geplanten neun Streckenbeeinflussungsanlagen aus Gründen der Wirtschaftlichkeit nicht weiter verfolgt. Weiters stellt der Rechnungshof der Öffentlichkeitsarbeit der ASFINAG zur breiten Vermittlung des Nutzens von Verkehrsbeeinflussungsanlagen und deren neuer internationaler Vernetzung ein gutes Zeugnis aus. So können durch internationale Kooperation bei Verkehrsüberlastung bereits im benachbarten Ausland großräumige Umleitungsempfehlungen für den alpenquerenden Verkehr angezeigt werden. Auch die Einführung innovativer Systeme wie der Verkehrsbeeinflussungsanlagen-Umwelt zur Erhöhung der Luftqualität in Ballungsräumen erfolgte erst auf Basis fundierter Betriebserfahrungen.

Intelligente Verkehrssteuerung sichert Verkehrsfluss und reduziert Umweltbelastung
Die ASFINAG setzt durch den Betrieb von Verkehrsbeeinflussungsanlagen (VBA) verstärkt auf intelligente Verkehrssteuerung. Die Autofahrer werden durch Anzeigen über Gefahren, Unfälle, Witterung und damit entstehenden Staus gewarnt. Durch Anpassung der Geschwindigkeitsschaltungen oder die Information zu Alternativrouten werden in Gefahrensituationen und bei Verkehrsüberlastung der Verkehrsfluss harmonisiert, Staus und damit die Umweltbelastung reduziert und die Verkehrssicherheit gesteigert.

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