FWF erhält eine Million Euro zusätzlich aus Mitteln der Österreichischen Nationalstiftung

Wien (OTS) - Der Wissenschaftsfonds kann sich über weitere Mittel der Österreichischen Nationalstiftung freuen. Der unverhoffte Mittelzufluss für das Jahr 2012 hilft die angespannte Finanzierungssituation insbesondere bei den Spezialforschungsbereichen etwas zu verbessern.

In einer gestern veröffentlichten Presseaussendung teilte die Geschäftsstelle der Österreichischen Nationalstiftung mit, dass im Rahmen weiterer Ausschüttungen für das Jahr 2012 dem FWF zusätzlich eine Million Euro aus Mitteln des ERP-Fonds zur Verfügung gestellt werden.

Diese Information ist umso erfreulicher als der Wissenschaftsfonds damit in die Lage versetzt wird, der angespannten Finanzierungssituation im Bereich der Schwerpunkt-Programme partiell entgegen zu wirken. Für heuer stehen dem FWF somit insgesamt 13 Millionen Euro Stiftungs-Mittel zur Verfügung, die in die Programme "Spezialforschungsbereiche" und "Doktoratskollegs" investiert werden.

Die Erfüllung seines gesetzlichen Auftrags wird dem Wissenschaftsfonds vor allem durch Zuwendungen des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung sowie der Österreichischen Nationalstiftung ermöglicht. Das BMWF stellt dem FWF gegenwärtig rund 152 Millionen Euro (Ordinarium) pro Jahr zur Verfügung.

Rund 80 Prozent des FWF-Bewilligungsvolumens werden für die Anstellung insbesondere junger Forscherinnen und Forscher eingesetzt. Der Wissenschaftsfonds als zentrale Institution zur Förderung der Grundlagenforschung finanziert gegenwärtig die Gehälter von knapp 3.500 Personen, die im Bereich der Grundlagenforschung in Österreich wissenschaftlich tätig sind, wobei sich der FWF einer weiterhin steigenden Nachfrageentwicklung gegenüber sieht.

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