Karlheinz Töchterle: Österreich zählt bei Hochschulfinanzierung zu Spitzenländern in Europa

Wissenschafts- und Forschungsminister zur Studie des Europäischen Universitätenverbandes

Wien (OTS) - "Österreich zählt bei der Hochschulfinanzierung zur Spitzengruppe der europäischen Länder", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle zur jüngsten Studie des Europäischen Universitätenverbandes (European University Association; EUA). "Während zahlreiche Staaten in Europa bei den Hochschulen den Sparstift ansetzen, investieren wir in Österreich gezielt in diese Zukunftsstätten im besten Sinne des Wortes", betonte der Minister mit Verweis auf die bisherige Budgetsteigerungen sowie die - trotz Budgetkonsolidierung realisierte - Hochschul-Milliarde: Mit ihr stehen den Hochschulen im Zeitraum 2013 - 2015 inklusive Offensivmittel rund 990 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung.

Neben der Steigerung der öffentlichen Ausgaben - im internationalen Vergleich liegt Österreich bei den öffentlichen Ausgaben für tertiäre Bildung mit 1,2 Prozent des BIP sowohl über dem OECD-Durchschnitt (1 Prozent) als auch über dem EU-Durchschnitt (1,1 Prozent) - gehe es aber gerade auch um eine Steigerung der privaten Mittel, betonte Töchterle. "Ich bekenne mich dazu: Die Finanzierung der Universitäten muss überwiegend durch die öffentliche Hand erfolgen, aber wir brauchen auch eine Steigerung der privaten Mittel", so Töchterle. Dazu zählen u.a. Studienbeiträge sowie private Geldgeber. Noch gibt es in Österreich kein entsprechend entwickeltes Mäzenatentum, das Wissenschaft und Forschung unterstützt. "Hier sehe ich Potential", so der Minister. Als Beleg nannte er jüngste Beispiele wie größere Spenden an das IST Austria und die Paracelsus Universität in Salzburg.

Weiters gelte es, die Finanzierung der Unis auf noch transparentere Beine zu stellen und gezielte Anreize zu setzen, verwies der Minister auf den Hochschulraum-Strukturfonds sowie die Studienplatzfinanzierung, die an den Fachhochschulen gelebte Praxis ist und für die Universitäten gerade mit dem Koalitionspartner verhandelt wird. Ziel ist eine schrittweise Einführung über mehrere Leistungsvereinbarungsperioden ab 2013.

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