NÖGKK-Bilanzgewinn von 25 Mio. Euro

Überschuss wird in die Verbesserung der Gesundheit investiert

St. Pölten (OTS) - Ein Plus von 25 Mio. Euro hat die NÖGKK im Vorjahr erwirtschaftet. Die Generalversammlung konnte diesen Bilanzgewinn am 27. Juni beschließen. NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter:
"Die tragenden Säulen dieses Erfolgs waren das mit Minister Alois Stöger vereinbarte Zielsteuerungsmodell zur Kostendämpfung, eine stabile Konjunktur in Niederösterreich sowie die gute Zusammenarbeit mit unseren Gesundheitspartnerinnen und Gesundheitspartnern - allen voran den Ärztinnen und Ärzten, die mitgeholfen haben die Medikamentekostensteigerung moderat zu halten." Der Überschuss wurde und wird in die Gesundheit der Versicherten investiert.

Die Beiträge - also die Haupteinnahmequelle - sind im Vorjahr auf Grund der überraschend guten Wirtschaftslage in Niederösterreich um 60 Mio. Euro gestiegen, die Ausgaben für Gesundheitsleistungen um 55 Mio. Euro. NÖGKK-Generaldirektor Mag. Jan Pazourek: "Wir haben insgesamt 1884 Mio. Euro für die Gesundheit unserer Versicherten ausgegeben und insgesamt 1909 Mio. Euro eingenommen, davon 1583 Mio. Euro an Beiträgen." Die Medikamentekosten waren auch 2011 einer der Top Drei der Ausgabeposten mit 427,7 Mio. Euro; das bedeutet eine moderate Steigerung von 1,7 % im Vergleich zu 2010. Zweitgrößter Ausgabeposten waren die ärztlichen Leistungen mit 460,3 Mio. Euro. Hier betrug die Steigerung 4,6 %. Der größte Brocken waren auch 2011 wieder die Spitalskosten mit 536 Mio. Euro. Die bittere Pille dabei:
Die NÖGKK finanziert die Spitäler mit einem Betrag von mehr als einer halben Milliarde Euro, ohne Einfluss oder Mitspracherecht zu haben. Spitäler sind Ländersache.

Hutter zeigt sich aber optimistisch: "Genau hier ist das große Potential der Gesundheitsreform, zu der sich Länder, Sozialversicherung und Ministerium bekannt haben. Denn künftig soll für alle Bereiche ein gemeinsames Zielsteuerungssystem und die Festlegung von Ausgabenobergrenzen für die österreichischen Gesundheitsausgaben vereinbart werden."

Knackpunkt ist es, jeden Euro im Gesundheitswesen richtig einzusetzen - also keinesfalls auf dem Rücken der Patientinnen und Patienten zu sparen. Im Gegenteil: Die positive finanzielle Entwicklung der NÖGKK hat erst den Spielraum für neue Leistungen geschaffen, wie etwa die Vorreiterrolle Niederösterreichs bei den neu geschaffenen Kassenplanstellen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie den qualitativen und quantitativen Ausbau im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention. Pazourek: "Im Jahr 2012 werden wir für Präventionsleistungen insgesamt 135 Mio. Euro ausgeben, von gesundheitsfördernden Maßnahmen über Impfprogramme, ein Behandlungsprogramm für Diabetiker, ärztliche Untersuchungen mit Vorsorgecharakter bis hin zur Tertiärprävention in den Bereichen von Rehabilitation und Co." Eine Investition nicht nur in die Lebensqualität der Menschen, sondern vor allem auch in die Zukunft des Sozialsystems. Denn damit sollen krankheitsbedingte Pensionierungen sowie Inanspruchnahme von Leistungen aus dem Gesundheitswesen reduziert werden.

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