FPÖ-Obermayr: Schuldner-Union Europa ist ein Fass ohne Boden!

Mit der Zypernhilfe geht das Euro-Endspiel in die Verlängerung!

Wien (OTS) - "Die EU entwickelt sich immer mehr zu einer Schuldengemeinschaft. Da kommt es ja fast wie gerufen, dass ab ersten Juli der Pleitestaat Zypern den Ratsvorsitzt der EU übernimmt. Nach Griechenland und Spanien fordert jetzt auch noch Zypern Finanz-Hilfe an. Die Verhandlungen mit der EU haben noch gar nicht begonnen. Keiner weiß noch wie viel Geld Zypern vom Rettungsschirm überhaupt braucht und schon wird ein 10 Milliarden Euro schweres Rettungspaket lanciert. Kürzlich bekam Spanien 100 Milliarden für seine Banken. Das hat aber nicht gereicht und Spanien hat gleich noch mehr beantragt. Jetzt kommt Zypern dazu und die nächsten 10 Milliarden werden bald verschwunden sein. Wer ist der Nächste?" Wie lange wird und soll das noch so weitergehen?" fragt sich der freiheitliche EU Mandatar Mag. Franz Obermayr besorgt.

Man kann Probleme nicht mit denselben Mitteln lösen, durch die sie entstanden sind. Experten warnten von Anfang an, dass der Euro zu einem Kollaps in Südeuropa führen wird, weil die dortigen Länder nicht mehr ihre Währung entwerten können, um dadurch im Export wie im Tourismus wettbewerbsfähig sein zu können. Und so kam was kommen musste, zuerst wird Gruechenland zahlungsunfähig, dann Spanien, nun Zypern und Portugal und Italien sind die nächsten Pleitekandidaten.

Obermayr abschließend: "Was muss noch alles passieren, damit auf Europäischer Ebene endlich die richtigen Schritte unternommen werden und entweder die schwachen Volkswirtschaften aus der Währungsunion entlassen oder die Währungszone in einen Nord- und einen Süd-Euro unterteilt werden?"

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