• 28.06.2012, 11:20:14
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  • OTS0111 OTW0111

EU-Kommissar Hahn auf Donaureise - BILD

v.l.n.r.: Mag. Robert Tögel  (stv. Projektleiter via donau), DI Hans-Peter Hasenbichler, Univ.Prof. DI Dr. Helmut Habersack (BOKU), Dr. Johannes Hahn

Wien (OTS) -
- Mehrtägige Besuchstour mit Schwerpunktthema Donauraumstrategie
- Besichtigung des via donau Pilotprojekt-Gebietes Bad
Deutsch-Altenburg
- Informationsaustausch mit hochkarätiger ExpertInnenrunde

Im Rahmen seines mehrtägigen Besuchsprogrammes mit dem
Schwerpunktthema Donauraumstrategie bereiste EU-Kommissar Johannes
Hahn auch die Donau östlich von Wien und machte sich dabei persönlich
ein Bild von dem im Frühjahr gestarteten Pilotprojekt Bad
Deutsch-Altenburg. Hahn, zuständig für die EU-Regionalpolitik, wurde
dabei von einer hochkarätigen ExpertInnendelegation mit
TeilnehmerInnen aus dem bmvit, dem Lebensministerium, dem
Nationalpark Donau-Auen, dem WWF, dem Land Niederösterreich sowie dem
via donau Geschäftsführer, Hans-Peter Hasenbichler, begleitet.

EU-Unterstützung für das Pilotprojekt Bad Deutsch-Altenburg

Positiv beurteilt Johannes Hahn die Fortschritte im Rahmen des
Pilotprojektes Bad Deutsch-Altenburg: "Zielsetzung des Vorhabens ist
es, jene flussbaulichen Maßnahmen zu testen, die zur nachhaltigen
Sicherung des Nationalparks und der Binnenschifffahrt beitragen. Im
Kontext mit der im Rahmen der Donauraumstrategie vorgesehenen
Attraktivierung der Donauschifffahrt leistet das Projekt daher einen
wesentlichen Beitrag für weitere Erkenntnisse. Darüber hinaus haben
der integrative Planungsansatz - Wirtschaft und Ökologie gemeinsam -
und das in Österreich entwickelte und erstmals zum Einsatz kommende
granulometrische Verfahren zur Sohlstabilisierung europaweit schon
jetzt Vorbildwirkung", so Hahn im Rahmen seiner Besichtigung des
Projektgebietes.

Donauraumstrategie

Kernstück der Donauraumstrategie ist ein Aktionsplan, der konkrete
Maßnahmen in den Bereichen Verkehr, Energie und Umwelt vorsieht.
"Gemeinsam mit dem bmvit hat via donau in Kooperation mit dem
rumänischen Verkehrsministerium die Koordinationsrolle für den
Themenbereich Donauschifffahrt übertragen bekommen. Ziel ist es,
damit die Donauschifffahrt attraktiver zu machen und somit der
österreichischen Industrie und Wirtschaft einen leistungsfähigen und
umweltfreundlichen Verkehrsweg Richtung Südosteuropa
bereitzustellen", erläuterte dazu Hans-Peter Hasenbichler.

Weiterführende Detailinformationen:

Pilotprojekt Bad Deutsch-Altenburg: Mehr Wasser für die
Donauauen und die Schifffahrt

Ziel des Pilotprojektes ist es, die flussbaulichen Maßnahmen zu
testen, die zur nachhaltigen Sicherung des Nationalparks und der
Entwicklung der Binnenschifffahrt beitragen sollen. Vorgesehene
Maßnahmen in der Projektstrecke sind Uferrückbau und Uferabsenkung,
die Anbindung des langsam trocken fallenden Johler-Nebenarmes sowie
die Optimierung der Niederwasserregulierung. Die Zugabe von etwas
gröberem Donaukies soll die Stromsohle vor einer weiteren Eintiefung
schützen.

"Die Vorbereitungsarbeiten sind abgeschlossen, die Durchführung
der Arbeiten ist abhängig vom Wasserstand. Sobald der Strom es
ermöglicht, starten wir mit den Flussbauarbeiten am Ufer. Wir sind
zuversichtlich, dass wir bereits im Laufe dieses Jahres die ersten
Ergebnisse sehen werden," kommentierte Hans-Peter Hasenbichler den
aktuellen Projektstatus.

Projektübersicht

Auftraggeber: via donau - Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft
mbH 
Standort: Nahe Bad Deutsch-Altenburg, Donau Stromkilometer 1887,5 bis
1884,5
Projektdauer: ca. 3 Jahre
Baukosten: ca. 14 Mio. Euro (exkl. MwSt.), davon rund 50 %
EU-Förderung

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Bettina Pepek
Tel: 504321 - 1400 | 0664 808 42 1400
E-Mail: bettina.pepek@via-donau.org

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VIA

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