FPÖ-Obermayr: Energiesparlampen sind latente Gefahrenquelle!

Studien belegen: Im Normalbetrieb schädlich, im Schadensfall hochgiftig

Wien (OTS) - "Eine Studie des NDR belegt nachdrücklich, wovor Experten schon bei der Einführung der sogenannten Energiesparlampen gewarnt haben", hält der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr fest. "Die auch als Kompaktleuchtstofflampen geläufigen Lichtspender geben selbst im sachgemäß erfolgenden Normalbetrieb gefährliche Stoffe an die Umgebung ab. Besonders das ätzende Phenol wurde in Untersuchungen gefunden, aber auch ein ganzer Cocktail weiterer Giftstoffe, von denen ein beträchtlicher Anteil als krebserregend gilt. Diese Ausgasungen wurden von den Herstellern bislang weitgehend ignoriert oder in Abrede gestellt, können das Krebsrisiko aber massiv erhöhen."

Katastrophenszenario im Schadensfall

"Geradezu bizarr", so Obermayr weiter, "muten die Empfehlungen an, die für den Fall des Zerplatzens einer Energiesparlampe gegeben werden. "Wegen des im Schadensfall frei werdenden Quecksilbergehaltes der Lampen wird unter anderem Ganzkörperschutzbekleidung angeraten. Da frage ich mich schon, ob das Verbot der, vielleicht ineffizienten aber doch ungefährlichen Glühlampe durchdacht war. Oder vielmehr von wem es, mit welchen wirtschaftlichen Hintergedanken, erdacht wurde. Immerhin kommt zur Gesundheitsgefährdung ein akutes Umweltproblem. Vier Fünftel aller Energiesparlampen landen auf herkömmlichen Mülldeponien. Dabei wird mutmaßlich eine bedeutende Menge toxischen Quecksilbers freigesetzt. Ich werde diese Problematik, die die FPÖ seit geraumer Zeit beschäftigt, daher in einer Anfrage an die Kommission erneut aufgreifen und hoffe in weiterer Folge auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den gefährlichen Lampen, deren Potential zur Verkürzung manches Lebenslichts evident ist."

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