Wr. Rechnungsabschluss 2011 - SP-Deutsch: "Das Wiener Gesundheits- und Sozialwesen ist europaweit federführend!"

Wien (OTS/SPW-K) - "Den größten Anteil am Wiener Budget hat der Bereich Gesundheit und Soziales - jeder 4. Euro, also mehr als 3 Milliarden Euro, stellt die Stadt für Gesundheit und den Sozialbereich zur Verfügung. Damit wird auch ein Schwerpunkt auf medizinische, pflegerische und soziale Leistungen gesetzt. Wir investieren in die Gesundheit der Wienerinnen und Wiener und sichern mehr als 30.000 Arbeitsplätze im Gesundheitsbereich", betonte der Landesparteisekretär der SPÖ Wien, Gemeinderat Christian Deutsch heute in der Rechnungsabschluss-Spezialdebatte der Geschäftsgruppe Gesundheit und Soziales.

Eine hohe qualitative medizinische Versorgung und das dichte soziale Netz seien wichtige Voraussetzungen für die hohe Lebensqualität in dieser Stadt, die international beachtet werde. "Die Finanzierung des Gesundheitssystems und damit der Erhalt des Spitalswesens als Teil der öffentlichen Hand ist eine der wichtigsten Herausforderungen der Wiener Stadtpolitik. Allen Wienerinnen und Wienern sollen eine hohe qualitative medizinische Versorgung, unabhängig von Alter, Einkommen und dem sozialen Status geboten werden", so Deutsch. Eine Privatisierung des Gesundheitswesens komme auch im Sinne der Vorsorgungssicherheit der Wienerinnen und Wiener nicht in Frage.

Das Hauptziel des Wiener Spitalskonzepts 2030 sei die hohe medizinische und soziale Kompetenz der Wiener Spitäler zu erhalten. "Das Spitalskonzept führt auch zu einer längerfristigen Verbesserung der Kostenstruktur und zu einer Dämpfung der Ausgaben - ohne Leistungen einzuschränken", so Deutsch. So werde es in Zukunft nur noch sieben zentrale Spitalsstandorte geben und es ginge, im Sinne einer verantwortungsvollen Gesundheitspolitik nun darum, mehr Qualität an weniger Standorten umzusetzen. Dies geschehe durch Standortkonzentration und die Verlagerung von Abteilungen.

Als einen Schwerpunkt des Wiener Spitalskonzepts nannte der SP-Gemeinderat den Bau des Krankenhaus Nord mit 850 Betten, wo Leistungen aus verschiedenen Standorten konzentriert würden. "Das Krankenhaus Nord ist Lokomotive des Wiener Spitalskonzeptes. Die Investitionen sichern die medizinische Vorsorgung, schaffen und erhalten aber auch viele Arbeitsplätze", so Deutsch. Weiters lobte der SP-Gemeinderat die Leistungsdaten des KAV, die auch im Jahr 2011 sehr stabil blieben. So konnte etwa das tagesklinische Angebot auch 2011 weiter ausgebaut werden.

Die Wienerinnen und Wiener können sich auf die rot-grüne Stadtregierung verlassen. "Das Wiener Sozial- und Gesundheitswesen ist in Europa federführend und weltweit anerkannt und tausende MitarbeiterInnen sorgen tagtäglich dafür, dass qualitative Standards der medizinischen und pflegerischen Betreuung ausgebaut und gesichert werden. Die Stadt lässt niemanden allein, der Hilfe braucht, dafür möchte ich mich bei allen MitarbeiterInnen der Geschäftsgruppe für ihr Engagement bedanken", so Deutsch abschließend.

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