Wr. Rechnungsabschluss 2011 - SP-Mörk: All jene, die Hilfe benötigen, sollen diese auch erhalten

Wien (OTS/SPW-K) - "Gute Sozialpolitik zu betreiben heißt, gerade in Zeiten der Krise hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen. Wien nimmt seine Sozialverantwortung wahr und steht insbesondere in Krisenzeiten an der Seite der Wienerinnen und Wiener. Das spiegelt sich auch im Wiener Sozialbudget wider, damit all jene, die Hilfe benötigen, diese auch erhalten", skizzierte SP-Gemeinderätin Gabriele Mörk die sozialpolitischen Eckpunkte im Rahmen der Rechungsabschluss-Spezialdebatte im Wiener Gemeinderat.

In Wien werde auf ein großes, soziales Netz Wert gelegt. Daher wurde auch die Bedarfsorientierte Mindestsicherung für Kinder erhöht und zwar auf ein Niveau, das österreichweit einmalig ist. Mörk wies auch darauf hin, dass erwartungsgemäß die Anzahl der BezieherInnen mit der Einführung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung angestiegen ist, vor allem im Bereich der Ergänzungsleistungen. Sie führte dies vor allem auf eine Zunahme von atypisch Beschäftigen sowie vermehrt Beschäftigungen im Niedriglohnbereich zurück. "Ja, in Wien gibt es im österreichweiten Vergleich die meisten BezieherInnen der Mindestsicherung, aber in Wien gibt es auch eine ganz andere Struktur als im ländlichen Bereich", erklärte die SP-Gemeinderätin. So gebe es in der Großstadt viel mehr Singles und AlleinerzieherInnen, sowie eine höhere Anonymität. "Jede Person, die Anspruch auf die Mindestsicherung hat, soll diese aber auch ausbezahlt bekommen und nicht aus Scham darauf verzichten, so wie es oft im ländlichen Bereich der Fall ist", so Mörk.

Rund 100.000 Wienerinnen und Wiener werden vom Fonds Soziales Wien (FSW) unterstützt. "Der FSW fördert und vermittelt Leistungen für Personen mit Pflege- und Betreuungsbedarf, einer Behinderung, Schuldenproblematik etc. Entscheidend für die hohe Qualität des Wiener Sozialsystems ist dabei die gute Kooperation mit den rund 150 Partnerorganisationen. Die größte KundInnengruppe im FSW sind jene, die Pflege und Betreuung benötigen. Den Grundsätzen des Geriatriekonzepts folgend, verbessern wir daher laufend die Betreuungsangebote, um den Menschen auch einen möglichst langen Verbleib in ihrer Wohnumgebung zu ermöglichen", betonte die SP-Mandatarin.

Abschließend bedankte sich Gemeinderätin Mörk bei den vielen MitarbeiterInnen im Sozialbereich, die ihrer Tätigkeit mit Engagement, viel Herz und hoher Professionalität nachgehen: "Sie sind Teil der sozialen Sicherheit in unserer Stadt und ohne sie wäre die Umsetzung der erfolgreichen und zukunftsweisenden Sozialpolitik nicht möglich."

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