Ein gutes Jahr für die Vorarlberger Landwirtschaft

Land- und Forstwirtschaftsbericht 2012 vorgestellt

Bregenz (OTS/VLK) - Das Jahr 2011 war für die Bäuerinnen und Bauern ein relativ gutes Jahr, berichteten Landeshauptmann Markus Wallner und Agrarlandesrat Erich Schwärzler im heutigen (Dienstag, 26. Juni) Pressefoyer. Dank der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Verarbeitern, Vermarktern, Handel, Gastronomie und Tourismus konnte eine in Menge und Qualität zufriedenstellende Ernte mit stabilen bis leicht steigenden Produktpreisen erzielt werden.

Weiters führten die Abgeltungen der durch den Arbeitsplatz und das Familienunternehmen Bauernhof erbrachten gesellschaftlich wichtigen Leistungen durch die öffentliche Hand zu einem leichten Einkommensplus für die heimischen Land- und Forstwirte. "Ziel unserer Agrar- und Umweltprogramme ist und bleibt es, die Produktion gesunder, gentechnikfreier Lebensmittel und regionaler Spezialitäten sowie die naturnahe bäuerliche Bewirtschaftung unserer Kulturlandschaft zu fördern," betonte Landesrat Schwärzler.

Im Jahr 2011 wurden die Leistungen der Vorarlberger Bauern mit gut 50 Millionen Euro abgegolten und die Entwicklung des ländlichen Raums mit rund 27 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln gefördert, informierte Landeshauptmann Wallner: "Davon kommen knapp 32,5 Millionen Euro vom Land Vorarlberg, 13 Millionen Euro vom Bund, ca. 31,6 Millionen Euro von der EU."

Die Leistungen der heimischen Land- und Forstwirtschaft und deren Förderung waren vielseitig:
- Über das Leader-Programm wurden im Jahr 2011 29 Projekte mit einem Gesamtvolumen von gut 2 Millionen Euro (davon 1,1 Millionen Euro Fördermittel) umgesetzt.
- Mehr als 40.000 Tiere (Kühe, Pferde, Schafe, Ziegen) verbrachten den Sommer 2011 auf den 530 Alpen in Vorarlberg.
- Für das ländliche Wegenetz wurden 2011 für 109 Projekte insgesamt 5,4 Millionen Euro ausgegeben, davon 3,6 Millionen Euro aus Förderungen.
- Land zahlt zusätzliche Prämien für Bio-Umstellungsbetriebe: Von 2006 bis 2011 hat die Zahl der Biobetriebe in Vorarlberg um 14 Prozent auf 513 Betriebe zugenommen.
- Vom Produktionswert der Vorarlberger Landwirtschaft kommen 31 Prozent aus der pflanzlichen Erzeugung und 69 Prozent aus der Produktion tierischer Güter, wobei der Anteil der Milcherzeugung 42 Prozent ausmacht.
- Nein zur Gentechnik im Anbau: Das Land ist und wird auch in Zukunft gentechnikfrei im Anbau und in der Milchviehfütterung sein.
- 2011 wurden 2.079 Biomasseanlagen, Wärmepumpen und Solaranlagen mit knapp 7,4 Millionen Euro aus Landesmitteln gefördert. Rund 20 Prozent des Raumwärmebedarfes wird bereits mit Biomasse gedeckt.

Der Land- und Forstwirtschaftsbericht 2012 kann auf der Homepage des Landes Vorarlberg www.vorarlberg.at/landwirtschaft abgerufen werden.

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