Orange Jugend (GZÖ) fordert "Mittlere Reife" nach 9. Schulstufe

Aktuelles Bildungssystem produziert die Arbeitslosen von morgen

Wien (OTS) - "Eines der gravierendsten Probleme des österreichischen Bildungssystems ist, dass Schulabgänger nach Beendigung der neunjährigen Schulpflicht oftmals noch Mängel in Lesekompetenz und Defizite beim Schreiben und Rechnen aufweisen. Dieses Faktum stellt einerseits eine große Hürde für betroffene Abgänger im weiteren Lebens- und Bildungsweg dar, andererseits haben immer mehr Unternehmer Schwierigkeiten, geeignete Lehrlinge und folglich zukünftige Facharbeiter zu finden. Für Abhilfe könnte hierbei die Einführung einer sogenannten "Mittleren Reife" mit zentral vorgegebenen Mindeststandards sorgen", so der Bundesobmann der Generation Zukunft Österreich (GZÖ) GR Marc Pommer-Gutschy.

"Wir brauchen nach Ende der allgemeinen Schulpflicht nachweisbare und verlässliche Leistungsstandards, die auch einen Indikator für den weiteren Bildungsweg darstellen. Weiterführende Schulen und Lehrbetriebe müssen genau über den Status quo der Schulabgänger Bescheid wissen", meint der GZÖ-Bundesobmann Pommer-Gutschy.

Gelten solle diese "Mittlere Reife" mit vorgegebenen Leistungsstandards für alle Schultypen, also auch für AHS und Hauptschule. Die Hauptschule könne laut oranger Jugend demnach auf fünf Jahre ausgeweitet werden. "Das wenig erfolgreiche Polytechnikum ist bildungspolitisch kaum noch argumentierbar. Aus diesem Grund wäre ein gangbarer Weg das Polytechnikum ganz abzuschaffen und im Gegenzug die Hauptschule auf fünf Jahre bis einschließlich der 9. Schulstufe auszuweiten. Im letzten Schuljahr könnte vermehrt Berufsbildung mit besonderem Augenmerk auf Mangelberufe angeboten werden.", so GR Pommer-Gutschy abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Generation Zukunft Österreich (GZÖ)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0004