LH Dörfler: Statt Uneinigkeit bei Familienthemen und im Bildungsbereich muss Bundesregierung endlich Reformen umsetzen

Bundesregierung erweist sich als Bremser der Nation - Dringender Handlungsbedarf im Bildungsbereich

Klagenfurt (OTS/LPD) - Für Kärntens Landeshauptmann und Familienreferent Gerhard Dörfler mutiert das Hickhack der Koalitionsparteien in Sachen Familienpolitik immer mehr zur Farce. Während die einen ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr fordern, versuchen die anderen eine Art System-Kinderbetreuung schon vom Kleinstkindesalter weg zu etablieren, die an den Kommunismus erinnere. Auch bei der Familienbeihilfe und der Kindergartenförderung seien die Regierungsmitglieder in ihren Vorstellungen meilenweit voneinander entfernt.

"Statt ein Uneinigkeitsthema nach dem anderen zur Diskussion zu stellen, müssen die Koalitionsparteien endlich Taten setzen", fordert Dörfler heute, Dienstag. Er sieht dringenden Handlungsbedarf bei der Ganztagesschule und der Nachmittagsbetreuung. "Die Bildungsreform muss nach dem erneut miserablen Abschneiden Österreichs im Pisa-Vergleich das 'Einserthema' der Bundesregierung sein. Doch diese erweist sich zum wiederholten Male als Bremser der Nation", reagiert Dörfler, der von der Bundesregierung fordert, zuerst die dringenden Hausaufgaben, wie eine Bildungsreform, das Lehrerdienstrecht und die Einführung der Ganztagsschule, ernsthaft anzugehen. Die Familien in Österreich müssen Millionen für Nachhilfekosten ausgeben, dies sei eine unzumutbare Belastung.

Außerdem weist der Landeshauptmann in Sachen Kinderbetreuungsdiskussion darauf hin, dass es gelingen müsse, die Lehrer für einen qualitativen und flexiblen Unterricht und für die Nachmittagsbetreuung zu verpflichten.
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