Leitl zum EU kidsday 2012: "Wer ein Herz für Kinder hat, muss auch ein Herz für Europa haben"

1200 Schüler holen sich beim EU kidsday in der WKÖ Infors rund um die EU - Leitl: Auszeichnung mit Bürgerpreis 2012 des EU-Parlaments ist "Ehre und Auftrag zugleich"

Wien (OTS/PWK433) - "Wer ein Herz für Kinder hat, muss auch ein Herz für Europa haben", betonte Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl anlässlich des EU kidsday 2012, der am heutigen Dienstag in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) stattfindet. "Derzeit flimmern viele beunruhigende Nachrichten über die Europäische Union bzw. einige ihrer Mitgliedstaaten über die Bildschirme. Wir sollten aber nicht nur von Krise reden, sondern auch von den Visionen für Europa und von den Chancen, die sich dadurch für die jungen Menschen bieten."

Der EU kidsday 2012 - ein gemeinsames Projekt von Wirtschaftskammer Österreich, Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, Oesterreichische Nationalbank, Europäische Kommission, Europäisches Parlament sowie Botschaften aus EU-Ländern - wurde speziell für Schüler von 7 bis 12 Jahren konzipiert. In einem großen Ausstellungsbereich und bei Workshops und anderen interaktiven Elementen können die Kinder Informationen rund um die EU und ihre Mitgliedstaaten sammeln und Europa so in seiner ganzen Buntheit, Vielfalt und Einzigartigkeit erleben.

Außenminister Michael Spindelegger, der sich gemeinsam mit Leitl der Diskussion mit den Schülerinnen und Schüler stellte, betonte:
"Gerade der Jugend bietet Europa einmalige Möglichkeiten, Erfahrungen in anderen europäischen Ländern zu sammeln, Sprachkenntnisse zu verbessern und in einem Europa ohne Grenzen zu reisen. Meine Erfahrungen im Rahmen meiner Europa-Dialog-Tour in allen österreichischen Bundesländern haben die Wichtigkeit des Dialoges über aktuelle Fragen der europäischen Integration bestätigt. Ich bin davon überzeugt, dass wir die Jugend noch stärker in diesen Dialog über Europa mit einbeziehen müssen."

"Das europäische Projekt ist das Beste, was uns passieren konnte:
Das gilt für meine Generation und das gilt vor allem auch für die jungen und ganz jungen Menschen in unserem Land. Für die Jugend sind viele Vorteile der EU - ob Reisefreiheit, das Bezahlen mit dem Euro oder die Möglichkeit, in einem anderen Land zu studieren oder zu arbeiten - gelebter Alltag", so Leitl. "Europa ist aber keine Selbstverständlichkeit. Es ist ein nach wie vor nicht immer einfaches Ringen um eine gemeinsame, gute Lösung. Dies gilt es täglich aufs Neue zu erklären - und damit sollte schon in den Schulen begonnen werden."

Zeitgleich mit dem EU kidsday hat das Europäische Parlament bekannt gegeben, dass WKÖ-Präsident Leitl als Initiator des EU kidsdays mit dem Bürgerpreis 2012 ausgezeichnet wird. Der 2008 ins Leben gerufene Preis wird für außergewöhnliches Engagement für ein besseres gegenseitiges Verständnis und Integration in der EU verliehen. "Die Zuerkennung dieses Preises durch das EU-Parlament, das einzige direkt gewählte Organ der EU, bedeutet für mich eine große Ehre und ist zugleich ein Auftrag, weiter mit vollem Engagement für die europäische Sache aktiv zu sein", so Leitl abschließend. (SR)

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