Wr. Rechnungsabschluss 2011 - SP-Valentin: "Park & Ride Anlagen mitten in der Stadt machen keinen Sinn"

Wien (OTS/SPW-K) - "Verkehrspolitik ist in hohem Maße nicht geeignet Bürgergruppen gegeneinander aufzuhetzen. Der Bürger der heute mit dem Fahrrad fährt, ist der Bürger, der morgen im Auto sitzt", so der Wiener Gemeinderat und SPÖ-Umweltsprecher Erich Valentin anlässlich der heutigen Spezialdebatte (Verkehr) beim Rechnungsabschluss im Wiener Gemeinderat.

Zur Frage der Unterschriftensammlung der ÖVP zur Parkraumbewirtschaftung sei gesagt, jede Bürgeräußerung ist wichtig, egal ob sie von Regierungsparteien oder von der Opposition gesammelt wurden. Valentin verwies auf das gestrige Arbeitstreffen zur Parkraumbewirtschaftung roter, grüner und schwarzer Klubobleute im Rathaus. Es gebe viele - inhaltlich bedeutsame - gemeinsame Anliegen. Ein Hauptziel müsse sein, dass die ca. 220.000 PendlerInnen hauptsächlich mit den Öffis unterwegs sind. Denn, so Valentin weiter, "wenn wir das nicht schaffen, dann ist Verkehrspolitik in Zukunft nicht machbar."

Wien biete NiederösterreicherInnen dringend benötigte Arbeitsplätze, denn, so Valentin, "der Speckgürtel um Wien bietet zwar Grünraum, aber nicht sehr viel mehr." Daher appellierte der Gemeinderat an Niederösterreich dort ebenfalls gemeinsame Lösungen zu finden, denn "billiger Baugrund, eine Wohnbaufinanzierung und ein billiges Fertigteilhaus zu vergeben ist alleine nicht genug, es braucht auch Infrastruktur. Ihr nehmt die Steuern von den Menschen, also leistet auch etwas dafür." Weil, so Valentin abschließend, "Park & Ride Anlagen mitten in der Stadt machen keinen Sinn."

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