"Österreich 2020"-Zukunftsdiskurs - BM Schmied: Zusammenarbeit zwischen Schulen und Kulturinstitutionen stärken

"Wertschätzung für Kunst breit in Gesellschaft tragen" - Erfolgreiche Maßnahmen: Freier Museumseintritt und Theaterinitiative "Macht|schule|theater"

Wien (OTS/SK) - "Kulturvermittlung und kulturelle Bildung. Gemeinsame Wege zur Kunst mit allen" - das war gestern, Montagabend, Thema des "Österreich 2020"-Zukunftsdiskurses im Wiener MuseumsQuartier, zu dem das Karl-Renner-Institut geladen hatte. Kulturministerin Claudia Schmied bekräftigte, dass es ihr erklärtes Ziel sei, die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Kulturinstitutionen zu stärken. Hierzu gibt es bereits mehrere Projekte, die erfolgreich in Umsetzung sind, wie z.B. "culture connected" (Kooperation zwischen Schulen und Kulturpartnern), die Theaterinitiative "Macht|schule|theater" und den freien Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre in die Bundesmuseen. Es gelte, "die Wertschätzung der Kunst sowie der Künstlerinnen und Künstler breit in die Gesellschaft zu tragen", sagte Ministerin Schmied, die betonte, dass jede Schule in Österreich eine Kunst- und Kulturpartnerschaft mit einer Kultureinrichtung eingehen soll. ****

Mit Blick auf die Theaterinitiative "Macht|schule|theater" betonte Schmied, dass die Kinder und Jugendlichen durch die Beschäftigung mit Kunst und Kultur Zuversicht und Selbstvertrauen gewinnen. Mit dem freien Eintritt bis 19 sei es zudem gelungen, Barrieren abzubauen. Seit Einführung des freien Eintritts haben bereits zwei Millionen junge Menschen von dieser Maßnahme profitiert, erklärte Ministerin Schmied, die auch auf die zahlreichen gestarteten Kulturvermittlungsprogramme verwies. Die Ministerin unterstrich außerdem, dass "wir in der Schule eine Kultur des Gelingens brauchen".

Nach einleitenden Worten von Ministerin Schmied gab es beim gestrigen "Österreich 2020"-Zukunftsdiskurs auch eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion unter Leitung von Friedrich Graf-Götz (Renner-Institut). Gemeinsam mit Claudia Schmied diskutierten Frank Hoffmann (Schauspieler, Regisseur, Intendant des Güssinger Kultursommers) und Erwin Dorn (Projektentwickler für die europäische Kulturhauptstadt Linz, Mitgründer des Vereins "KUKUSCH - Kunst und Kultur an Schulen"). Frank Hoffmann bestätigte mit Blick auf sein Theaterprojekt mit Amateurschauspielerinnen und -schauspielern, dass junge Menschen durch Kunst und Kultur "sehr an Selbstbewusstsein gewinnen". Und Erwin Dorn betonte in der Diskussion, dass Kulturprojekte in der Schule auch dazu beitragen, Schülerinnen und Schüler in den Klassenverband zu integrieren. Dorn sprach sich außerdem für eine Öffnung der Schulen aus: "Dritte in der Schule, wie zum Beispiel Kunstschaffende, sind ein ungeheurer Gewinn." Ministerin Schmied betonte hierzu, dass dadurch auch "wichtige Expertise von außen" in die Schulen komme.

SERVICE: Weitere Infos unter: www.oe2020.at und unter www.machtschuletheater.at (Schluss) mb/bj

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