SP-Schicker zu FP-Jenewein: Verurteilte Gewalttäter gibt es nur im FPÖ-Rathausklub

Wien (OTS/SPW-K) - "Die recht eigenwillige Wahrnehmung des FPÖ-Landesparteisekretärs und schlagenden Burschenschafters Hans-Jörg Jenewein ist allseits bekannt, genauso wie seine Stichwaffenaffinität. Dass er nun die Öffnung eines leeren Kartons im Gemeinderatssaal mittels eines Brieföffners, als Angriff auf seinen in der Öffentlichkeit desavouierten Klubobmann Johann Gudenus zu inszenieren versucht, überrascht daher nur wenig", stellt SP-Klubvorsitzender Rudi Schicker klar.

Der peinliche Auftritt des FP-Klubchefs hatte die Öffnung der Kartons geradezu provoziert. Immerhin spiegelte Gudenus falsche Tatsachen vor, als er behauptete, die offensichtlich leeren Kartons würden abertausende von Unterschriften enthalten. Die Öffnung eines Kartons deckte die für alle ersichtliche und peinliche Mogelpackung auf. "Wenn sich Jenewein in Rage redet und hier irreführenderweise von Gewalttaten spricht, möchte ich ihn daran erinnern, dass es im SPÖ-Klub keinen einzigen verurteilten Gewalttäter gibt, ganz im Gegensatz zum FPÖ-Rathausklub. Gudenus engagierte nämlich höchtselbst eines wegen Körperverletzung und Missbrauch der Amtsgewalt verurteilten Ex-Polizisten als seinen Sicherheitsreferenten. Das heißt, es bleibt dabei: es gibt in keiner anderen Partei so viele rechtskräftig Verurteilte wie bei den Freiheitlichen", betont Schicker.

Der SP-Klubvorsitzende teilt übrigens die Meinung des Gemeinderatsvorsitzenden, der im Anschluss an die heutige Sonder-Präsidiale zu einer ruhigen und seriösen Debatte im Stadtparlament aufgerufen hat: "Wiederholt provokante Aktionen sind einer solchen leider abträglich."

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