EU-Agrarreform: Soziales Standbein für Agrarbetriebe

ÖVP-Agrarsprecherin Köstinger stellt soziales Pilotprojekt im EU-Parlament vor

Brüssel, 26. Juni 2012 (OTS) "'Green Care' ist eine innovative Chance für landwirtschaftliche Betriebe und das soziale Zukunftsmodell für ländliche Regionen", freut sich Elisabeth Köstinger, Agrarsprecherin der ÖVP im EU-Parlament über die heutige Präsentation des Pilotprojekts "Green Care" der Wiener Landwirtschaftskammer. "Neben der bereits existierenden Sparte der Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Produkten sowie dem Tourismus am Bauernhof, kommt nun ein soziales Standbein hinzu.
Etwa durch Kinderbetreuung, Altenpflege, tier- oder gartengestützte Therapie sind unsere Bäuerinnen und Bauern nicht nur Produzenten von Qualitätslebensmitteln, sondern die neuen sozialen Leistungsträger im ländlichen Raum", erklärt Köstinger, die gemeinsam mit dem Präsidenten der Landwirtschaftskammer Wien, dem Nationalratsabgeordneten Franz Windisch und "Green Care"-Projektleiterin, Nicole Prop, das Projekt im Europäischen Parlament vorstellt. ****

"Green Care" umfasst verschiedene Initiativen und Aktivitäten, die mit Hilfe von Natur, Tieren oder Pflanzen verschiedenen Zielgruppen wie Senioren oder physisch und psychisch Kranken
helfen. Dadurch erweitert sich die landwirtschaftliche Produktpalette von Bäuerinnen und Bauern um eine soziale Komponente und sichert somit die Existenz von Agrarbetrieben durch ein zusätzliches Standbein ab. "Die landwirtschaftlichen Betriebe können sich wettbewerbsfähiger machen und gleichzeitig einen wesentlichen Bestandteil zu Bildung und Gesundheit und zur Entlastung der Gesundheitssysteme beitragen", so Köstinger.

"Ich werde mich dafür einsetzen, dass die sozialen Projekte der Landwirtschaft ein fixer Bestandteil der ländlichen Entwicklung der EU-Agrarpolitik wird. Die 'Green-Care'-Projekte sind ein soziales Vorzeigemodell und können maßgeblich zur Entwicklung des ländlichen Raums beitragen. Dies sollte von der EU durch entsprechende Mittel gefördert werden", so Köstinger, die Chefverhandlerin der Europäischen Volkspartei für die Reform der Programme zur ländlichen Entwicklung ist.

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