Junge Habichtskäuze in Niederösterreich freigelassen

Pernkopf: Erfolgreiche Wiederansiedlung seit 2007

St. Pölten (OTS/NLK) - Dank der Unterstützung durch die Naturschutzabteilung des Landes Niederösterreich und Landesrat Dr. Stephan Pernkopf kann die Freilassung von Habichtskäuzen auch dieses Jahr an den bisherigen Plätzen im Biosphärenpark Wienerwald und im Wildnisgebiet Dürrenstein im Bezirk Scheibbs wiederholt werden; Anfang Juni haben nun die ersten Jungkäuze dieses Jahres ihre diversen Auswilderungsgehege im Freiland bezogen.

"Die Wiederansiedlung der in Österreich an sich als ausgestorben geltenden Habichtskäuze erfolgt im Rahmen eines Wiederansiedlungsprojekts, das vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien geleitet wird. Infolge dieses Projekts, das 2007 gestartet wurde, beginnt die seltene Waldeule langsam wieder in Österreich Fuß zu fassen. Gerade auch Niederösterreichs Wälder bieten durch ihre Weitläufigkeit ausreichend Platz zum Wiederaufbau einer Habichtskauz-Population", betont dazu Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.

Die ersten jungen Habichtskäuze dieser Saison sind am 1. März im Alpenzoo Innsbruck geschlüpft, auch im Tiergarten Schönbrunn, im Zoo Salzburg und im Tiergarten Wels und Nürnberg sowie in den Blumengärten Hirschstetten kamen in der Folge mehrere Jungkäuze zur Welt. Die meisten der Jungvögel - konkret 19 - wurden in der Eulen-und Greifvogelstation in Haringsee (Bezirk Gänserndorf) großgezogen. Aber auch im Freiland wurde heuer schon eine vergleichsweise große Zahl an jungen Habichtskäuzen ausgebrütet: An insgesamt elf Plätzen brüteten bereits im Februar und damit verhältnismäßig früh Habichtskäuze, insgesamt wurden 30 Jungvögel ausgebrütet. Im Vorjahr hatte gerade einmal ein Habichtskauzpaar gebrütet.

Nähere Informationen: Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie, Vetmeduni Vienna, Dr. Richard Zink, Telefon 0664/73 78 32 99, e-mail habichtskauz@fiwi.at.

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