Pressegespräch: Der Menschenrechtsbeirat empfiehlt: Opfer des Menschenhandels müssen effektiver identifiziert werden

Schulung und Sensibilisierung von PolizeibeamtInnen dringend erforderlich

Wien (OTS) - Menschenhandel ist ein weltweit auftretendes
Phänomen: Täglich werden unzählige Frauen, Kinder und Männer sexuell, in ihrer Arbeitskraft, durch Zwang zur Bettelei oder unfreiwilliger Organentnahme ausgebeutet. Der Menschenrechtsbeirat hat sich der Identifizierung der Opfer von Menschenhandel durch die Polizei gewidmet. In seinem umfassenden Bericht stellt der Menschenrechtbeirat fest, dass beim Opferschutz und der Tätersuche durch die Kriminalpolizei deutliche Fortschritte erkennbar sind, dass jedoch im Rahmen verwaltungspolizeilichen Handelns, zB beim polizeilichen Einschreiten im Kontext der Prostitution oder bei der Durchführung der Schubhaft, Methoden angewandt werden, die es schwer bis unmöglich machen, dass Opfer von Menschenhandel sich zu erkennen geben bzw. identifiziert werden können. Die Kommissionen des Menschenrechtsbeirates haben Fakten erhoben, aufgrund deren Analyse der Menschenrechtsbeirat Empfehlungen an die Bundesministerin für Inneres erstattet hat, die bei einem Pressegespräch erläutert werden.

26. Juni, 10 Uhr
Café Museum Operngasse 7 - Karlsplatz, 1010 Wien

Das Pressegespräch führen:

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Mag. Walter Witzersdorfer
Leiter Geschäftsstelle des MRB
Tel.: 01/53126/3501
Mobil: 0664/54 52 917
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www.menschenrechtsbeirat.at

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