Lavendelschaugarten und Lebensbachlauf Unterdürnbach eröffnet

LH Pröll: Eine wunderschöne Attraktion für das Auge und den Genuss

St. Pölten (OTS) - Im Jahr 2010 erhielt Unterdürnbach (Stadtgemeinde Maissau) im Rahmen der Preisverleihung des Ideenwettbewerbs der Dorf- und Stadterneuerung einen Scheck in der Höhe von 3.500 Euro für die Schaffung eines Lavendelschaugartens mit Lebensbachlauf. Am Samstag, 23. Juni, wurde dieses Projekt offiziell von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll eröffnet. Bei der Veranstaltung wurde auch ein Lavendeldirndl von Trachtendesignerin Elfi Maisetschläger vorgestellt.

"Die Dorferneuerung ist wohl eine der aktivsten Aktionen, die wir im Land haben, weil es darauf ankommt, dass Menschen hier anpacken und die eigene Heimat selber gestalten", sagte Pröll im Gespräch mit Grete Stanek, Obfrau vom Dorferneuerungsverein Unterdürnbach. Der entscheidende Impuls für die Region sei seinerzeit die Landesausstellung am Heldenberg gewesen, so der Landeshauptmann. "Gleichzeitig sind die Lipizzaner in die Region gebracht worden, was mittlerweile eine Tradition und große Attraktion geworden ist", erinnerte Pröll auch an die Amethystwelt mit dem neuen Mineralienhaus, das erst vor wenigen Wochen eröffnet wurde, sowie an die Umfahrung Maissau. "Wir haben damit auch touristisch einen unglaublichen Impuls ausgelöst", so der Landeshauptmann.

"Dieser Schaugarten ist eine wunderschöne Attraktion für das Auge und den Genuss, was auch landesweit eine unglaubliche Ausstrahlungskraft hat", betonte Pröll weiter. "Der entscheidende Punkt ist, dass mit Herz, mit Freude und mit Liebe die Bevölkerung den Schaugarten trägt, pflegt und nutzt". Diese Tatkraft brauche es weiter und dabei sei gerade die Dorferneuerung eine wichtige Facette, meinte der Landeshauptmann. "Hier arbeiten Menschen für Menschen, die sich selber um ihre eigene Heimat kümmern." Die Dorferneuerungsbewegung werde am Weg nach vorne noch an Bedeutung gewinnen, genauso wie dieser Schaugarten, so Pröll.

Zum Freiwilligenwesen meinte der Landeshauptmann: "Die Freiwilligenaktivitäten werden von Land und Gemeinden anerkannt und unterstützt. Dabei geht es darum, dass in kleinen Schritten an Großem gebaut wird", so Pröll abschließend.

Josef Klepp, Bürgermeister der Stadtgemeinde Maissau, sagte: "Dies ist ein Projekt, das sich aus dem Konzept 'eine Stadt, eine Farbe, Maissau wird violett' entwickelt hat. Bis zur Fertigstellung wurden viele freiwillige Arbeitsstunden geleistet und eine Erholungsoase rund um den Lavendel geschaffen."

Maria Forster, Obfrau der NÖ Dorf- und Stadterneuerung, sagte:
"Man hat nicht nur einen Platz gestaltet, sondern man hat bedacht, was soll dieser Platz bedeuten und was wollen wir hier erleben."

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