LR Ragger: Dauerhafte Lösung für Rettungsdienst erarbeiten

Land und Gemeinden haben bereits heuer ihre Zuschüsse um 30 Prozent erhöht

Klagenfurt (OTS) - "Meine Hand ist für Verhandlungen
ausgestreckt". Mit diesen Worten reagierte der Kärntner Rettungsreferent LR Mag. Christian Ragger bei der Rot-Kreuz-Generalversammlung heute Samstag auf die Forderung des Kärntner Rot-Kreuz-Präsidenten Dr. Peter Ambrozy nach weiteren Zuschüssen für den Rettungs- und Transportdienst.
Ragger betonte, dass das Land und die Gemeinden immer ein korrekter Partner des Roten Kreuzes gewesen sind. Er erinnerte daran, dass sie mit Jahresbeginn eine 30prozentige Erhöhung des "Rettungseuros" vorgenommen haben, welche dem Roten Kreuz eine Steigerung der Zuschüsse für den Rettungsdienst um 30 Prozent auf 6,4 Millionen Euro gebracht habe. Auch der Rot Kreuz-Finanzchef Dr. Siegfried Kowatsch habe diese bei seiner Ansprache bei der Generalversammlung als "doch erheblich" bezeichnet.
Voraussetzung für die Vergabe öffentlicher Mittel sei Transparenz. Man könne, so Ragger, auch feststellen, dass aufgrund der präsentierten Bilanz des Roten Kreuzes, die u.a. eine hohe Liquidität des Unternehmens ausweise, kein dringender Bedarf bestehe.
Für Ragger ist es aber sinnvoll, auch in Gesprächen mit der Kärntner Gebietskrankenkasse, die ja laut Gesetz ebenfalls ein bedeutender Finanzier des Rettungs- und Transportdienstes ist, eine langfristig tragfähige und leistungsorientierte Dotierung dieses wichtigen Teilbereiches des Sozial- und Gesundheitswesens zu erreichen.
Ragger zeigte sich zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden werde könne. Es dankte abschließend allen hauptberuflichen und freiwilligen Mitarbeitern des Roten Kreuzes für ihre Leistungen im Dienst der Allgemeinheit und gratulierte Dr. Peter Ambrozy zu seiner Wiederwahl mit beeindruckender Mehrheit der Delegierten.

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