Plass/Grüne Wirtschaft: Kompromissvorschlag für Fotografen-Gewerbe ist vollkommen absurd!

Typisch österreichische "Pfusch-Lösung" zeigt: Es geht nicht um Qualität, sondern um Abschottung des Marktes

Wien (OTS) - "Dass Anstelle einer längst überfälligen vollkommenen Freigabe des Fotografen-Gewerbes das Berufsbild zukünftig in Privatkunden- und Firmenkunden-Fotografen geteilt werden soll, zeigt, dass es ÖVP und SPÖ gar nicht um Qualität, sondern nur um eine Abschottung des Marktes und eine Verhinderung von Wettbewerb geht", meint Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft.

Nach dem heute Nachmittag von Konrad Steindl (ÖVP) und Christoph Matznetter (SPÖ) der Öffentlichkeit präsentierten Kompromissvorschlag sollen Pressefotografen zukünftig als sogenannte "Freie Fotografen" ihre Bilder auch an Werbeagenturen und Industriekunden verkaufen dürfen, bis sie nach drei Jahren Wartezeit automatisch eine Zulassung zum Berufsfotografen bekommen und dann auch Passbilder, Schulklassen und Hochzeitsreportagen für Private fotografieren dürfen.

Dies unter der Überschrift "Konsumentenschutz" anzupreisen, sei an Dreistigkeit kaum mehr zu überbieten, und Österreich mache sich mit derartigen Gesetzen international zur Lachnummer, meint Plass: "Die Menschen können und wollen selbst entscheiden, welche FotografInnen sie engagieren, und haben es satt, von schwarz-roten Kammerapparatschiks bevormundet zu werden!"

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Volker Plass, Tel. 0676 / 303 22 60

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