FPÖ: Leitl vergisst Privilegienritter bei Pensions-Sparplänen

Nationalbank-Pensionisten kassieren im Ruhestand unerhörte Gagen

Wien (OTS) - Wirtschaftskammer-Präsident Leitl (ÖVP) will bei den Pensionisten sparen. "Dabei hat er es jedoch nur auf die ASVG-Pensionisten abgesehen, auf die Privilegienritter der Nationalbank wird wie immer demonstrativ vergessen", erklärt der Seniorensprecher des Freiheitlichen Parlamentsklubs, NAbg. Werner Neubauer.

"Bei der Nationalbank existiert eine Rücklage von 2,1 Milliarden Euro für eine Handvoll Pensionisten", ergänzt der freiheitliche NAbg. Norbert Hofer. Nach 35 Jahren gingen diese Herrschaften mit 85 Prozent ihres Letztgehaltes in Pension. "Die Durchschnittspension der Nationalbank-Mitarbeiter - und hier sind auch der Haustechniker und das Reinigungspersonal berücksichtigt - beträgt 80.000 Euro pro Jahr", so Hofer weiter.

Tatsächlich gibt es mehr Nationalbank-Pensionisten als aktive Mitarbeiter. Alleine die pensionierten Direktoren der Nationalbank erhalten eine Pension von vier Millionen Euro jährlich. "Wer gerecht sparen will, der darf dabei nicht nur auf jene schielen, die ohnehin die Hauptlast des Sozialsystems tragen und schon jetzt am geringsten davon profitieren", fordert Neubauer.

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