Europäischer Blumenschmuckwettbewerb 2012 gestartet

Gamlitz und Fürstenfeld als österreichische Teilnehmer an der "Entente Florale"

Wien (OTS) - Die "Entente Florale", der europäische Blumenschmuck-und Lebensqualitätswettbewerb, zählt seit 1975 zu einem der prestigeträchtigsten Wettkämpfe in Europa. Zwölf europäische Länder gehen an den Start, gemeinsames Ziel ist es, nachhaltigen Projekte zur Förderung von Lebensqualität, Umweltschutz und Tourismus sowie ihre florale Ausgestaltung der internationalen Öffentlichkeit zu präsentieren und die Bevölkerung zur aktiven Beteiligung an den Aktionen zu animieren. Als österreichische Vertreter gehen heuer die steirischen Orte Gamlitz und Fürstenfeld ins Rennen.

Österreich mit regelmäßigen Top-Platzierungen

Seit Beginn seiner Wettbewerbsteilnahme im Jahr 1978 zählt Österreich zu den Favoriten der "Entente Florale" und wird dieser Rolle mit regelmäßigen Bestnoten gerecht. 2011 konnte sich Rennweg am Katschberg die Goldmedaille sichern und auch in diesem Jahr werden die Österreich-Vertreter mit ausgezeichneten Chancen ins Rennen gehen: Die beiden steirischen Orte Gamlitz und Fürstenfeld sind bereits gut vorbereitet, denn schon am 24. und 25.06. werden sie von der 11-köpfigen Jury besucht.

Jury prüft nach umfangreichem Kriterienkatalog

Die Verantwortlichen setzen sowohl in Gamlitz als auch in Fürstenfeld auf nachhaltige Projekte, mit denen sie die Bevölkerung für die langfristige Sicherung der örtlichen Lebensqualität, für Landschaft und Umwelt sensibilisieren wollen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Wissensvermittlung - vor allem für Kinder und Jugendliche - gelegt. Neben dem Blumen- und Pflanzenschmuck, der Pflege und Qualität von Gärten, Grünflächen oder Parkanlagen werden von der Jury besonders Stadt- beziehungsweise Dorfsauberkeit, Umweltbewusstsein und Maßnahmen zur Umsetzung des Umweltgedankens, soziale und touristische Einrichtungen, die eine Steigerung der Lebensqualität bedeuten, bewertet.

Kategorie "Dorf": Gamlitz in der Südsteiermark am Start

Gamlitz, mitten im südsteirischen Weinland gelegen, wird Österreich in der Kategorie "Dorf" vertreten. Die größte Weinbau treibende Gemeinde der Steiermark hat viel zu bieten: Kilometerlange Rad- und Wanderwege laden dazu ein, die Weinlandschaft zu erkunden und zu genießen. Dafür wurde auch die "E-Bike-Aktion", gemeinsam mit den Naturparkpartnern, ins Leben gerufen, womit ein wichtiger Beitrag zur sanften Mobilität geleistet wurde. Das Angebot wird von Einheimischen und Gästen gleichermaßen gerne genutzt. Ein Bewegungsparadies erwartet jede Altergruppe ab Juni 2012: Dann wird der "Motorikpark Gamlitz" eröffnet - mit 40 Stationen und mehr als 100 Einzelgeräten wird er Europas größter Park seiner Art sein.

Um eine regionstypische Pflanze wieder verstärkt ins öffentliche Augenmerk zu rücken, hat man sich in Gamlitz etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Im Rahmen der Pappelpflanz-Aktion werden kostenlos Bäume an die Bevölkerung abgegeben, um diese in der Südsteiermark wieder heimisch zu machen.

Das Herzstück der Gegend ist der Naturpark Südsteirisches Weinland - mit 420 km2 der größte seiner Art in Österreich. Hier wurde auch das einzigartige Projekt "Blumenreich - Straßenrand" von sechs Gemeinden initiiert, das die naturnahe Pflege und Weiterentwicklung von Straßen- und Wegrändern im Naturpark zum Ziel hat. Naturparkschulen sollen darüber hinaus Kindern und Jugendlichen möglichst früh den Wert von heimischen Produkten und Umwelt vermitteln und auf die nachhaltige Nutzung von heimischen Ressourcen aufmerksam machen.

Fürstenfeld geht in der Kategorie "Stadt" ins Rennen

Sanfte Mobilität und nachhaltige Energiegewinnung - darauf setzt Fürstenfeld, Österreichs Vertreter in der Kategorie "Stadt". Panoramawege und zahlreiche Radwanderrouten sowie der "Sagenpfad" und der "Ökopfad" bieten den Einheimischen und den Urlaubsgästen einmalige Gelegenheiten, die Hauptstadt des steirischen Thermenlandes und seine malerischen Dörfer zu entdecken. Engagiert forciert man in Fürstenfeld auch zahlreiche nachhaltige Projekte: von der biologischen Kläranlage, an der acht Gemeinden angeschlossen sind, dem Einsatz von Photovoltaikanlagen bis zu drei Wasserkraftwerken.

Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die kindgerechte Vermittlung von Wissen gesetzt: So möchte die "Freiluftklasse Volksschule Fürstenfeld" mit ihrem Projekt die Natur bereits für die ganz junge Bevölkerung erlebbar machen. Einen besonderen und praxisnahen Biologie- und Chemieunterricht stellt der "Wassertag des BRG Fürstenfeld" dar. Ein nachhaltiges Projekt konnte mit dem "Waldfriedhof" realisiert werden. Ziel war es dabei, einen naturnahen Friedhofsbereich mit Waldcharakter zu schaffen.

Entente Florale: Engagement für mehr Lebensqualität

Was als Wettkampf zwischen England und Frankreich vor 37 Jahren begann, hat mittlerweile einen bedeutenden Platz innerhalb der europäischen Wettbewerbe erlangt. Ziel ist es, die Bewohner der Städte und Gemeinden gemeinsam mit deren Verwaltungen zu ermutigen, ihre Lebensqualität und ihren Umweltschutz laufend zu verbessern, die nachhaltige florale Verschönerung der Orte anzuregen, zur Stärkung von Handel und Gewerbe durch grüne und lebenswerte Orte mit hoher Aufenthaltsqualität in den Zentren beizutragen und die Attraktivität der Orte und Städte für Gäste und Touristen zu erhöhen. (Schluss)

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