VP-Juraczka ad Grüne: Parkpickerl-Kampagne ist Zeichen von Abgehobenheit und Realitätsferne

Aussagen der Grünen sind gefährliche Drohung

Wien (OTS) - "Die heutige Ankündigung der Grünen eine Informationskampagne hinsichtlich der Vorteile des Parkpickerls zu starten, zeugt von Abgehobenheit und Realitätsferne", so ÖVP Wien Parteiobmann Stadtrat Manfred Juraczka in einer ersten Reaktion.

Zunächst die Bürgerinnen und Bürger in einer noch nie dagewesen "Drüberfahr-Mentalität" vor vollendete Tatsachen zu stellen, nicht in den Entscheidungsprozess mit einzubeziehen und erst dann eine Informationskampagne zu starten, entbehrt einer gewissen Logik und ist ein Schlag ins Gesicht der Bevölkerung , jedoch mittlerweile symptomatisch für das derzeitige Verhalten der Wiener Grünen.

Auch, dass das Parkpickerl von den Grünen als Allheilmittel propagiert wird kann getrost als Realitätsferne bezeichnet werden. Um die Autofahrer zum Umsteigen zu bewegen, braucht es adäquate Alternativen. Bei der geplanten schlagartigen Erhöhung der bewirtschafteten Parkplätze von 120.000 auf 255.000 bei gleichzeitiger Verteuerung der Parkscheine um 66 Prozent, liegt die Vermutung nahe, dass die Stadt Wien die Parkraumbewirtschaftung lediglich als Abzocke missbraucht. Das Konzept der Parkraumbewirtschaftung hat keinen Lenkungseffekt, das sieht man schon daran, dass eine Stunde Parken in einem Außenbezirk gleich teuer sein soll, wie eine Stunde in der City.

Als gefährliche Drohung wertet Juraczka die Aussagen von Maresch hinsichtlich einer Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung über die bestehenden Pläne hinaus, auch jenseits der Donau.:"Durch solche Äußerungen werden unsere Befürchtungen bestätigt, dass bei Rot-Grün weitere Konzepte in der Schublade liegen und das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist"

"Die über 100.000 Unterschriften, die die ÖVP Wien bis dato für die Abhaltung einer Volksbefragung sammeln konnte, sind ein klarer Aufschrei der Bevölkerung gegen diese Form der Politik und ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die Grünen in der Verkehrspolitik keine Lösungen anbieten sondern lediglich darauf abzielen ihre eigenen Interessen durchzusetzen", so Juraczka abschließend.

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