BZÖ-Bucher: Rot-schwarze Bildungspolitik besteht aus Flops - Regierung muss endlich Reformen umsetzen

Umgang der Regierung mit Bildungsvolksbegehren ist "schäbig"

Wien (OTS) - BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher nahm im Rahmen
seiner heutigen Pressekonferenz in Wien zum Bildungsvolksbegehren Stellung und übte dabei heftige Kritik an der Bildungspolitik der Bundesregierung. "Sie haben letzte Woche den schicksalshaften Schlussstrich miterleben können, was das Bildungsvolksbegehren anlangt - eine nette Diskussion in der Öffentlichkeit ohne Schlussfolgerungen und ohne Konsequenzen. Über 300.000 Menschen haben sich mehr erwartet und wurden enttäuscht", so Bucher.
Auch er, Bucher, habe für das Bildungsvolksbegehren unterschrieben, "weil ich ein Reformer bin und gerne mitmache, wenn es darum geht, Dinge positiv zu verändern - auch wenn ich nicht in allen Punkten damit einverstanden war." Was man daraus gemacht habe, sei mehr als schäbig.

Der BZÖ-Obmann fordert die Bundesregierung auf, in punkto Bildung endlich tätig zu werden und Reformen umsetzen. Die nächste PISA-Studie werde unter anderem auch ein Zeugnis darüber liefern, dass nicht der Wissensstand marod, sondern das Bildungssystem kaputt sei. Wieder sei ein Jahr ohne Reformen verstrichen, übte Bucher heftige Kritik an SPÖ-Bildungsministerin Schmied. "Wie jedes Jahr diskutieren wir vor Schulschluss und dann wieder vor Schulbeginn über das Thema Bildung; geschehen tut im Grunde genommen nichts. Schmied hat lediglich Flops geliefert, die Zentralmatura wurden dilettantisch vorbereitet", kritisierte Bucher Schmied scharf.

Bucher verwies auf die heutige BZÖ-Diskussionsveranstaltung -Diplomatische Akademie, 19.00 Uhr - zum Thema Bildung mit u.a. dem ehemaligen Stadtschulratspräsident Dr. Kurt Scholz sowie dem ehemaligen Leiter der "Sir Karl Popper Schule", Hofrat Dr. Günter Schmid.

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