WKÖ-Vize RfW-BO Amann: Die Lehre ist das Ticket ins Unternehmertum bzw. zu einer gesicherten Zukunft, keine "Sackgasse"!

Das "bildungsbezogene Erwerbskarrierenmonitoring" bestätige die Lehre als ideales Sprungbrett in den Arbeitsmarkt. Sie müsse gestärkt und als "Ausbildung erster Klasse" anerkannt werden.

Wien (OTS) - "Die betriebliche Lehrausbildung ist für junge Menschen das ideale Sprungbrett in den Arbeitsmarkt, das bestätigt nun auch das "bildungsbezogene Erwerbskarrierenmonitoring" von Statistik Austria, Sozialministerium und AMS, wonach nahezu jeder zweite bereits nach drei Monaten einen Arbeitsplatz findet", betont heute WKÖ-Vize RfW-Bundesobmann Fritz Amann. Als "kontraproduktiv und völlig unangebracht" bezeichnet der RfW-Bundesobmann in diesem Zusammenhang aber die Aussagen von Statistik Austria-Chef Konrad Pesendorfer in der "Presse": "Die Lehre als "Sackgasse" zu bezeichnen und gleichzeitig den Akademikermangel zu beklagen, ist eine Verkehrung der Tatsachen. Im Gegensatz zu solchen Aussagen stellt die Wirtschaft fest, dass sich immer mehr Akademiker einer Lehrausbildung unterziehen", so Amann.

"Die Lehrlinge von heute sind die Unternehmensgründer von morgen -seit wann ist Unternehmertum eine Sackgasse?", so Amann. Fast 40 Prozent der Leitungsfunktionen in der Wirtschaft hätten Lehrabsolventen inne. "Jede Berufsausbildung ist heute breit gefächert und vermittelt praxis- und wirtschaftsnah breit gefächerte Qualifikationen und Chancen. Im Sinne der Jugend und des Standorts muss daher die betriebliche Lehrlingsausbildung gestärkt - Stichwort Blum Bonus Neu - und das Image der Lehre im Bewusstsein der Öffentlichkeit wieder an deren wahren Stellenwert herangeführt werden. "Eine Meisterprüfung beispielsweise ist ein absolutes Qualitätsmerkmal, sie muss als absolutes Gütesiegel gegenüber dem Konsumenten anerkannt werden", so Amann. Zusätzlich gelte es natürlich die Verbindung von dualer und höherer Ausbildung leichter zu ermöglichen. So solle beispielsweise auch eine Meisterprüfung "Türöffner" für weiterführende Ausbildungsschritte sein.

"Die Lehre ist eine Ausbildung "erster Klasse" und das Ticket ins Unternehmertum bzw. zu einer gesicherten Zukunft! Die betriebliche Lehrlingsausbildung schlecht zu reden, "kaputtzusparen" - wie die SPÖVP-Koalition das tut - ist ein "Verbrechen" an unserer Jugend, am Wirtschaftsstandort, an den Betrieben, die "händeringend" nach Fachkräften suchen, an der Wettbewerbsfähigkeit und am Arbeitsmarkt", so Amann.

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