FPÖ-Unterreiner: Das Heroon von Trysa muss der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden

Politik ist gefordert, einen geeigneten Platz hierfür zu finden

Wien (OTS) - "Einer der größten Schätze des Kunsthistorischen Museums, das Heroon von Trysa, die Grabstätte eines mythischen Helden, schlummert unerkannt, in Kisten verpackt, in irgendwelchen Lagerhallen und Österreich findet keine Möglichkeit dieses wertvolle Kunstwerk der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Politik, und hier besonders die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur ist gefordert, hierfür eine adäquate Lösung zu finden", so FPÖ-Kultursprecherin NAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner im Rahmen des heutigen Kulturausschusses.

Es sei Unklug eine solche Attraktion ersten Ranges der Öffentlichkeit nicht zugänglich zu machen. 1884 sei es gelungen das Heroon in Verhandlungen mit den türkischen Behörden zu erwerben und mit großem Aufwand nach Österreich zu bringen. Es handle sich weltweit um das größte und an Vielfalt der Darstellungen reichste erhaltene Denkmal dieser Art. Es lege Zeugnis von der kulturellen Hochblüte Lykiens ab und sei mit einer Fülle griechischer Sagendarstellungen geschmückt. Man könne mit einer Zurschaustellung eines solchen Kunstwerkes Wien um eine große Attraktion reicher machen, betont Unterreiner.

"Ich bin mir sicher, dass viele kunstbegeisterte Menschen alleine auf Grund eines solchen Ausstellungsstückes nach Wien kommen würden. Es muss doch möglich sein, für eine solche Attraktion einen geeigneten Platz zu finden. Die Republik Österreich als Kulturnation kann es sich nicht leisten, einen solchen Schatz im Verborgenen hindämmern zu lassen. Es ist eine kulturelle Verpflichtung, für diese Situation eine Lösung zu finden", so die freiheitliche Kultursprecherin, die festhält , der immer wieder diskutieren Idee, zwischen Kunsthistorischen und Naturhistorischen Museum einen unterirdischen Bereich zu schaffen, um dieses einzigartige Kulturobjekt auszustellen, viel abgewinnen zu können.

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