Österreichs Fleischwirtschaft begrüßt Einigung im Krainer-Streit

Koordinationsbüro Fleischwirtschaft bewies Lösungskompetenz

Wien (OTS/PWK415) - "Die vielen Formen der Krainer sind nicht wegzudenken aus der österreichischen Wurstkultur. Gerade die Käsekrainer ist ein Spitzenprodukt am in- und ausländischen Markt. Die österreichische Fleischwarenindustrie unterstützt daher die mit Slowenien erzielte Einigung, die ein Weiterführen der Bezeichnung Krainer in den verschiedenen Formen für österreichische Hersteller ermöglicht", resümiert Helmut Schmerker, Obmann des Verbandes der Fleischwarenindustrie.

"In der handwerklichen Wurstherstellung sind Krainerwürste wie Osterkrainer, verschiedene regionale Formen dieser Wurstspezialität und natürlich die Käsekrainer ein traditionsreiches und beliebtes Produkt. Gerade in einem vereinten Europa ist es auch für die gewerblichen Fleischer wichtig, dass im Streit um die Bezeichnung Krainer im Endergebnis nicht das Trennende, sondern das Gemeinsame mit den slowenischen Nachbarn im Mittelpunkt stand. Die Reaktion der österreichischen Konsumenten auf den Krainer-Streit haben deutlich gemacht: Die Österreicher und Österreicherinnen lieben die Krainer in all ihren Formen und treten für sie ein", stellt Rudolf Menzl, Innungsmeister der Fleischer Österreichs, fest.

"Der Streit um die Bezeichnung Krainer hat nicht nur in Österreich, sondern weltweit großes mediales Echo gefunden. Es freut mich, dass eine Lösung mit Slowenien gefunden werden konnte, die das Gemeinsame über das Trennende stellt. Besonderer Dank der österreichischen Fleischwirtschaft geht an Herrn Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich, seinem Kabinett und Dr. Sabine Prichenfried, welche die Expertenverhandlungen leitete. Ebenso ist Hofrat Dr. Markus Stangl vom Österreichischen Patentamt zu danken, der die Verhandlungen fachkundig begleitete. Die Veterinärmedizinische Universität stellte mit Univ.-Prof. Dr. Friedrich Bauer den österreichischen Verhandlern die höchste fachliche Expertise zur Verfügung. Insgesamt sind die schwierigen, aber erfolgreichen Verhandlungen mit Slowenien ein deutlicher Beweis für die Durchsetzungskraft des Koordinationsbüros Fleischwirtschaft, welches Fleischwareindustrie und Fleischergewerbe in der Wirtschaftskammer Österreich betreut", erklärt Dr. Reinhard Kainz, Leiter des Koordinationsbüros Fleischwirtschaft, der die österreichischen Hersteller bei den Expertenverhandlungen vertrat. (us)

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