FP-Gudenus: Media Quarter Marx nächster rot-grüner Skandal - FPÖ fordert Aufklärung

Dubiose Machenschaften der Stadtregierung werden erneut ein Fall für den Staatsanwalt

Wien (OTS/fpd) - Die Freiheitlichen analysieren derzeit intensiv
die Firmenverflechtungen der Stadt und der Wiener SPÖ. Erste Ergebnisse dokumentieren mehr als nur fragwürdige Verwicklungen rund um das Media Quarter Marx. "Die bisherigen Untersuchungen zeichnen erneut ein erschütterndes Sittenbild der Wirtschaftsgebarung der rot-grünen Stadtregierung", kommentiert Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus die ersten Resultate der Analyse.

Es offenbart sich eine seltsame Gemengelage: Ehemalige Tennishallenpächter und konkurserprobte Kartenkasinobetreiber sind offiziell als Partner der Stadt Wien in Gesellschafter- und/oder Geschäftsführerfunktionen der gemeinsamen "Media Quarter Marx Errichtungs- und Verwertungs- GmbH" und deren Tochtergesellschaften tätig. Dubiose Beteiligte treten im gut verschachtelten Netzwerk aus Firmen immer wieder in Erscheinung. Da taucht fragwürdiges Geld aus dem Umfeld eines ehemaligen kasachischen Botschafters auf, gegen den die Staatsanwaltschaft wegen Mordverdachts ermittelt.

"Was ehemaligen Kartenkasino- und Tennishallenbetreiber heute qualifiziert, als Mitgesellschafter einer gemeinsamen Unternehmung mit der Technologieagentur der Stadt Wien, ein solches Projekt zu betreiben, sei dahingestellt. Fragwürdig aber ist zweifelsohne, woher diese Herrschaften über die Millionenbeträge verfügen, die für die Gesellschafteranteile aufzubringen waren", so Gudenus.

Er hält fest: "Es darf nicht sein, dass die Stadt Wien ein Millionenprojekt mit Strohmännern abwickelt ohne zu wissen, wer hinter deren Geld steckt. Bei Projekten der öffentlichen Hand haben die Bürgerinnen und Bürger ein Recht auf volle Transparenz. So reicht es nicht, wenn die Nachvollziehbarkeit des Firmenkarussels bei einer anwaltlichen Treuhandschaft, bei einer Firma MMF, endet, deren Hintergrund niemand kennt."

Die FPÖ Wien befürchtet Schlimmstes und erstellt eben eine Anzeige wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung, in die allem Anschein nach die Wiener Stadtregierung über ihre Technologieagentur involviert ist. Zudem werde eine umfangreiche Anfrage zu diesem Themenkomplex vorbereitet. (Schluss)

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