Leitl: Österreichs Wirtschaft schafft es in die Top 3 der EU

Österreich rückt bei BIP pro Kopf auf Rang 3 vor - Erfolg muss durch weitere Reformen abgesichert werden

Wien (OTS/PWK414) - "Trotz einer globalen Wirtschafts- und Finanzkrise, die Ihresgleichen sucht, konnte sich die österreichische Wirtschaft überdurchschnittlich gut entwickeln und in die Top 3-Länder innerhalb der Europäischen Union aufsteigen. Das ist ein toller Erfolg, der vor allem der Leistungsfähigkeit und Innovationskraft unserer Betriebe und ihrer Beschäftigten geschuldet ist", betont Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl. Gemäß EU-Statistikamt Eurostat ist Österreich 2011 beim BIP pro Kopf innerhalb einen Jahres vom fünften auf den dritten Rang hinter Luxemburg und den Niederlanden vorgerückt.

"Die österreichischen Unternehmen sind auch in schwierigen Zeiten ein stabiler Anker für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Bei den Exporten zählen wir sogar zu den ganz wenigen Ländern in Europa, die das im Sog der Weltwirtschaftskrise 2008/2009 verlorene Terrain bereits innerhalb von zwei Jahren wieder wettmachen konnten", so Leitl. Bestperformer ist Österreich auch bei der Arbeitslosenrate, die hierzulande so niedrig ist wie sonst nirgends in der EU.

Einen weiteren Schlüsselfaktor für den rot-weiß-roten Erfolg in Sachen Beschäftigung sieht Leitl in der dualen Ausbildung: "Es ist kein Es ist kein Zufall, dass Staaten mit dem Modell der dualen Ausbildung wie Österreich, Deutschland und Luxemburg die niedrigste (Jugend-)Arbeitslosigkeit in Europa haben. Da können und sollten sich andere von uns etwas abschauen."

Zugleich warnt der Wirtschaftskammer-Präsident davor, angesichts dieser guten Daten die Hände in den Schoß zu legen. "Das Vordringen in die Top 3 der EU muss als Motivation und Auftrag verstanden werden, noch besser zu werden. Der Weg nach oben ist schwierig, aber bergab kann es sehr schnell gehen, wie auch die Erfahrungen in einigen südlichen EU-Partnerländern zeigen." Zudem ist die österreichische Wirtschaft heuer mit 2012 mit enormen Herausforderungen verbunden. Die Unsicherheit hat sich zugespitzt, wichtige Handelspartner haben mit großen Problemen zu kämpfen und auch die globale Wirtschaft schwächt sich ab.

"Mehr Effizienz in den öffentlichen Strukturen, die Abfederung der Folgen der demografischen Entwicklung - Stichwort Kampf gegen den Fachkräftemangel, Stichwort Pensionsreform -, und gezielte Maßnahmen für Wachstum und Beschäftigung angesichts einer schwierigen Weltwirtschaftslage bleiben für die österreichische Wirtschaft nach wie vor ganz oben auf dem Tapet", so Leitl abschließend. (SR)

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