FP-Mahdalik: Der Sportklub-Platz wird seit 2009 "gerettet"

Verfall nur ein schrecklicher Irrtum

Wien (OTS) - Auf meine Anfrage im Gemeinderat im Jahr 2009, wann denn die Sanierung des desolaten Sportklub-Platzes endlich in Angriff genommen wird, antwortete Bürgermeister Häupl, dass "ich wie immer zu spät dran wäre und bereits alles auf Schiene sei". Nachdem die ehrwürdige Sportstätte im Jahr 2012 noch immer verfällt und der Kabinentrakt solide vor sich her schimmelt, dürfte der Wahrheitsgehalt der bürgermeisterlichen Aussage gegen Null tendiert haben, meint FPÖ-Gemeinderat Toni Mahdalik. Freunde und Mitglieder des Traditionsvereins hätten zwar bereits private Bauträger für eine Sanierung der Dornbacher Institution gewonnen, es muss jedoch offenbar auf Biegen und Brechen die stadtnahe ARWAG zum Zug kommen.

Der nur schlappe drei Jahre nach dem Häupl-Machtwort am Tisch liegende Sanierungsvorschlag erscheint für Verein und Fans suboptimal und dürfte mehr im ARWAG- bzw. SPÖ-Interesse gezeichnet worden sein. Die FPÖ weist den auch hier eher halbherzig agierenden Bürgermeister und die grüne Planungsstadträtin in diesem Zusammenhang höflich darauf hin, dass die "Rettung des Sportklub-Platzes" nicht dazu dienen soll, einem nahestehenden Wohnbauträger Baugrund in Bestlage zuzuschanzen sondern die Zukunft des dreifachen österreichischen Meisters auf dieser einst wunderschönen Sportanlage zu sichern.

Einziger Lichtblick für die "Dornbacher Buam": SPÖ-Sport- und Stadthallenbadstadtrat Oxonitsch tut zum Glück so, als ginge ihn die Sache nix an. Nachdem er an der sicherlich diffizilen Aufgabe, ein Schwimmbecken dich zu kriegen und Fliesen für länger als zwei Wochen an der Wand zu fixieren, eindrucksvoll gescheitert ist, gibt seine noble Zurückhaltung beim Sportklub-Platz Anlass zu vorsichtigem Optimismus, meint Mahdalik. (Schluss)otni

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