Heinisch-Hosek/Wrabetz/Gasser: Preis für geschlechtergerechte Werbung wird ausgelobt

Ausschreibungsstart für den Gender Award Werbung - Einreichungen bis 24. August 2012 möglich

Wien (OTS) - Die Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst, der ORF und der VÖZ schreiben gemeinsam den "Gender Award Werbung" aus. Der neue Preis hat das Ziel, geschlechtersensible Werbeproduktionen aus Österreich auszuzeichnen und damit das gesellschaftliche Bewusstsein für gleichstellungsorientierte und diskriminierungsfreie Werbung zu erhöhen. Richtlinien und Ausschreibungstext können unter frauen.bka.gv.at heruntergeladen werden. Die Einreichungen müssen zwischen dem 24. August 2011 und 24. August 2012 in Österreich geschalten worden sein. Die Einreichfrist endet am 24. August 2012. Der "Gender Award Werbung" wird am 26. September im Rahmen der "Österreichischen Medientage 2012" verliehen.

"Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit dem VÖZ und dem ORF erstmalig einen Preis für geschlechtergerechte Werbung ausloben werden. Denn Werbung ist ein Spiegelbild gesellschaftlicher Einstellungen, bei der man sehr genau sieht, welche Bilder von Frauen gezeichnet werden", meint Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek zur heute startenden Ausschreibung für den Gender Award Werbung.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Für den ORF als öffentlich-rechtliches Medienunternehmen ist die Gleichstellung von Frauen und Männern seit Langem ein zentrales Thema in all seinen Programmen: Von der aktuellen Berichterstattung in Radio, Fernsehen und Online bis hin zu starken, selbstbewussten Frauencharakteren in seinen Filmen und Serien, die moderne Rollenbilder transportieren, um nur einige Beispiele zu nennen. Auch die Werbung kann hier einen Beitrag leisten. Mit dem neuen Gender Award zeichnen wir Werbeproduktionen aus, die sensibel mit dem Thema Gleichstellung umgehen und dadurch die Bewusstseinsbildung fördern."

"Österreichs Kauf-Zeitungen und -Magazine nehmen ihre große gesellschafts- und demokratiepolitische Verantwortung wahr, die sich aus ihren hohen Reichweiten von 73 Prozent und ihrer Bedeutung für die Werbewirtschaft - die Hälfte aller Werbespendings wird in Print investiert - ergeben", betont Hans Gasser, Präsident des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ). So können circa 80 Prozent der Berichterstattung in den heimischen Qualitätsmedien als Beiträge zur Emanzipation gewertet werden bzw. drängen inhaltlich auf die Gleichstellung und Aufwertung von Frauen in Beruf und Gesellschaft, ergab eine aktuelle Untersuchung der Agentur "MediaAffairs". "Mit diesem Preis wollen wir einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung setzen:
Wir holen Werbung vor den Vorhang, die längst überkommenen Rollenklischees eine klare Absage erteilt und moderne Geschlechterbilder vermittelt", unterstreicht Gasser.

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