ÖAMTC: Alpenländer haben Top-Raststationen, Schlusslicht kommt aus Serbien (+Fotos, +Grafiken, +Video), Teil 2

Zwölf Jahre EuroTest für Raststationen - heuer bestes Ergebnis

Wien (OTS) - Die regelmäßigen Tests der europäischen Automobilclubs machen sich bezahlt. Neben den sieben "gut" in Österreich wurden noch 26 andere Raststationen im europäischen Ausland mit diesem Gesamturteil bewertet. 27 Mal gab es ein mäßiges, aber noch positives "ausreichend". Nur fünf von insgesamt 65 Testkandidaten fielen mit der Bewertung "mangelhaft" durch. "Obwohl keine Raststation das Gesamturteil "sehr gut" erreichte, ist das die positivste Gesamtwertung in der zwölfjährigen Geschichte des EuroTest für Raststationen", resümiert ÖAMTC-Reiseexperte Jan Stirnweis.

Den Ländervergleich gewinnt Kroatien mit der höchsten Durchschnitts-Testpunktezahl, allerdings wurden dort nur drei Raststationen getestet. "Das Match um die weiteren Podestplätze war heuer ein Derby zwischen den Alpenländern. Österreich setzte sich dabei vor Slowenien und der Schweiz durch", erklärt der ÖAMTC-Experte. Licht und Schatten finden sich im breit gefächerten Mittelfeld, in dem sich auch die größeren Länder Deutschland, Italien und Frankreich tummeln. Einen der letzten Plätze im Länderranking besetzt Spanien.

Die schlechteste Bewertung gab es für die serbische Raststation Ruma, die an der dortigen A 1 zwischen Zagreb und Belgrad liegt. "Durchreisende auf der Fahrt nach Griechenland sollten besser nicht an dieser Raststation anhalten. Bis auf die Preise ist hier fast nichts in Ordnung", kritisiert der ÖAMTC-Experte. Schmutzige und stinkende Toiletten, fehlende Baby-Wickeltische und Spielmöglichkeiten für Kinder, unsichere Parkplätze und mürrisches Personal ließen die Raststation in vielen Bewertungskategorien glatt durchfallen. "Selbst Grundausstattungen wie Behinderten-Parkplätze und -Toiletten - andernorts längst Standard - fehlten hier komplett", zeigt sich der Clubexperte empört.

Familienfreundlichkeit - Fehlanzeige an Spaniens Raststationen

Die meisten schwachen Bewertungen gibt es in Spanien. Fünf der sieben getesteten Raststationen erhielten das Testurteil "ausreichend", zwei waren "mangelhaft". In der Testkategorie "Familienfreundlichkeit" hagelte es bis auf ein "ausreichend" gleich sechs Mal das Urteil "sehr mangelhaft". Einziger Lichtblick an spanischen Raststationen: "Die Sanitäranlagen, die sich in den meisten Fällen zwar veraltet und teilweise optisch alles andere als einwandfrei sauber präsentierten, weisen zumindest bei den Hygienetests im Labor sehr gute Werte auf", sagt der ÖAMTC-Touristiker.

Hintergrundinfos zur Testmethodik

Jede Raststation wurde zwei Mal an unterschiedlichen Tagen und von unterschiedlichen Testern unter die Lupe genommen. Diese aufwändigen, nicht angemeldeten Doppeltests verhindern Zufallsergebnisse und geben das Leistungsvermögen der Raststationen so objektiv wie möglich wieder. Der Test orientierte sich an den Bedürfnissen einer vierköpfigen Familie mit zwei Kindern, darunter ein Kleinkind.

Alle Details zu den Testergebnissen gibt es unter www.oeamtc.at/raststationentest. Infos zu allen rund einhundert österreichischen Raststationen findet man in der ÖAMTC-Raststationenübersicht unter www.oeamtc.at/raststationen.

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