Kärntner Jugendwohlfahrt: Sensibles Vorgehen sichert das Kindeswohl

Jugendwohlfahrts-Leiterin: Oberstes Prinzip ist Wahrung des Kindeswohls

Klagenfurt (OTS/LPD) - Die Leiterin der Kärntner Jugendwohlfahrt und Landes-Sozialinspektorin Christine Gaschler-Andreasch stellte heute, Dienstag, klar, dass die Kärntner Jugendämter verantwortungsbewusst mit den sensiblen Problemstellungen umgehen. "Man muss sich vorstellen, dass rund 100 Kärntner Sozialarbeiter jeden Tag aufs Neue ihr Bestes geben, um für das Wohlergehen der betroffenen Kinder zu sorgen". Gaschler-Andreasch, die selbst seit rund 30 Jahren im Jugendwohlfahrtsbereich tätig ist, hält fest, dass "die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendwohlfahrt die Kindesübergabe mit einem Höchstmaß an Feingefühl und Rücksicht auf das Kindeswohl durchgeführt haben."

Fälle, wie derzeit in St. Veit seien zwar nicht alltäglich, jedoch seien dies keine Einzelfälle. In Obsorgestreitigkeiten gebe es letztendlich Entscheidungen der damit befassten Gerichte, die einem Elternteil das Sorgerecht zuerkennen. "Diese Urteile sind zu respektieren und das Jugendamt hat an deren Vollziehung mitzuwirken", erklärt die Jugendwohlfahrts-Leiterin. Gerade in diesem Bereich seien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendwohlfahrt besonders gefordert, ihr Fachwissen bestmöglich einzusetzen. Dies sei auch im Fall des betroffenen St. Veiter Kindes passiert. Zum Schutze des Kindeswohls sei in einer mit dem Gericht abgestimmten Aktion eine sensible Vorgehensweise gewählt worden, den Minderjährigen an den obsorgeberechtigten Vater zu übergeben.

"Die beste Lösung wäre natürlich, wenn die Eltern nach einer Trennung sich einvernehmlich auf eine Obsorgeregelung einigen. Jedoch ist das leider nicht immer möglich", erklärt Gaschler-Andreasch, dass in diesem konkreten Fall triftige Gründe für eine Obsorge des Vaters gesprochen haben. Die Entscheidung der Behörden fuße auf Experten-Gutachten. Behauptungen und Kommentare von nicht zuständigen Stellen, wie zuletzt aus dem Umfeld des Schulbereiches, würden jeder fachlichen und sachlichen Grundlage entbehren. Nicht zuletzt im Sinne des Kindeswohls sei auf diese "unqualifizierten Äußerungen" zu verzichten.

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