Mikl-Leitner zum Weltflüchtlingstag: Lange Tradition und Erfahrung beim Schutz von Flüchtlingen

Der Schutz von Flüchtlingen ist eine wichtige völker- und menschenrechtliche Verpflichtung

Wien (OTS) - "Der Flüchtlingsschutz ist uns ein besonders großes Anliegen. Seit 1945 hat Österreich etwa zwei Millionen Vertriebene und schutzbedürftige Menschen aufgenommen und Zuflucht gewährt", sagte Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner anlässlich des Weltflüchtlingstages.

Österreich kann dabei auf eine lange Tradition und Erfahrung beim Schutz von Flüchtlingen zurückblicken. Die Ungarn-Krise 1956, der Prager-Frühling 1968 und der Krieg im ehemaligen Jugoslawien sind nur wenige Beispiele, in denen Österreich Flüchtlingen Schutz gewährt hat. Alleine in den letzten zehn Jahren wurden fast 200.000 Asylanträge in Österreich gestellt und auf hohem rechtsstaatlichem Niveau geprüft. Seit 2001 zählt Österreich zu den TOP 5 der meist belasteten EU-Mitgliedstaaten bei der Pro-Kopf-Belastung von Asylanträgen.

"Wir nehmen unsere Verantwortung gegenüber jenen Menschen sehr ernst, die Folter, Tod und Verfolgung in ihrer Heimat fürchten. Diese Tradition werden wir auch in Zukunft unverändert fortsetzen", bekräftigte Mikl-Leitner.

In den vergangenen Jahren hat Österreich eine Vielzahl von Maßnahmen getroffen, um ein qualitativ hochwertiges international anerkanntes Asylsystem zu schaffen. "Es macht mich stolz, dass innerhalb von drei Monaten fast 60 Prozent der Verfahren und innerhalb von sechs Monaten sogar rund 80 Prozent der Verfahren abgeschlossen werden können. Damit sind wir im EU-Vergleich sehr gut unterwegs", sagte Mikl-Leitner. "Auch im Bereich des Qualitätsmanagements im Bundesasylamt sind wir nicht nur Vorbild, sondern auch Vorreiter. Die internationale Zusammenarbeit mit Partnerbehörden und Organisationen wie dem UNHCR funktioniert ebenfalls hervorragend."

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