VP-Leeb ad Oxonitsch: Traurige Bilanz im Bildungsressort

Wien (OTS) - Als bestenfalls beschämend bezeichnete heute die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Isabella Leeb, die von Oxonitsch, Brandsteidl und Häupl gezogenen Bilanz über Wiens Bildungspolitik. Ein neuer Bildungscampus, der im September eröffnet wird, während andernorts Schüler/innen und Lehrer/innen seit über 40 Jahren ihr Dasein in Container fristen müssen, könne wohl kaum als Erfolgsbilanz verstanden werden. Das hochgelobte rot-grüne Prestigeprojekt einer "Schule der Zukunft" entpuppte sich bei näherem Hinschauen bestenfalls als Werbegag. Das als innovativ verkaufte Konzept, finde an anderen, privaten Standorten bereits seit Jahrzehnten erfolgreich statt, so Leeb.

Wiens Bildungslandschaft ist voll von Baustellen, die kurioserweise dann bei der Bilanzpressekonferenz als Erfolg verkauft werden sollen. So zeige etwa der Lesetest eindrucksvoll die jahrzehntelangen Versäumnisse der roten Bildungspolitik in Wien auf. Die Verbesserungen zum Vorjahr seien marginal, die betroffenen Kinder werden nicht nachdrücklich genug gefördert und gefordert, damit sie nicht zu den Bildungsverlierern der Zukunft gehören.

"Auch die neue Wiener Mittelschule hat nichts am System geändert, durch das Austauschen von Türschildern werden die Bildungserfolge auch nicht besser. Der Zulauf zu den Gymnasien hält stetig an und ist der beste Beweis des endgültigen Scheiterns einer ideologischen Gleichmacherei und damit stetig verbundenen Niveauverlustes im Bildungsbereich. Auszubaden haben das diejenigen, die sich private Bildungseinrichtungen und teure Nachhilfen nicht leisten können", weist Leeb auf weitere Baustellen und Fehler des Wiener Bildungssystemes hin.

"Es ist der SPÖ in Wien nachhaltig gelungen in den letzten Jahrzehnten im Bildungsbereich eine Zweiklassengesellschaft zu schaffen - Jene, die sich gute Bildung leisten können und jene, die auf das öffentliche Bildungsangebot in Wien angewiesen sind. Die von der Sozialdemokratie so gerne zitierte Solidarität gibt es für Wiener Kinder damit nachweislich nicht! Allein 52 Millionen Euro, die Wien in die Schulsanierung investiert stehen 58 (!) Millionen gegenüber, die Wien im Rahmen des PID-Budgets in Werbe- und Informationskampagnen steckt. Hier zeigt sich deutlich, wo für die Wiener Roten die Prioritäten angesiedelt sind - in der Bildung ganz bestimmt nicht!", so Leeb abschließend

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