Peter Mayer: Forschung fördert Fortschritt!

ÖVP-Abgeordneter zu Forschungsgeldern für Landwirtschaftliche Entwicklung

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Im aktuellen Forschungs- und
Technologiebericht sind alle landwirtschaftlichen Projekte aufgelistet, die aus Steuermitteln gefördert werden. Rund 22 Millionen Euro werden jährlich im Lebensministerium allein für Forschung ausgegeben. "Damit liegt Österreich im unteren Drittel der Ausgaben für landwirtschaftliche Forschung", gibt ÖVP-Abg. Peter Mayer zu Bedenken. Die Verteilung der Haushaltsmittel für Forschung und Entwicklung beträgt gemäß EUROSTAT 2007 für den Bereich Landwirtschaft in Österreich 1,7 Prozent. In Irland, Niederlande und Dänemark liegen die Ausgaben dagegen bei 12,3 Prozent, 5,0 Prozent und 3,4 Prozent. "Forschungsgelder in Österreich zu streichen wäre somit höchst fahrlässig, denn Forschung fördert Fortschritt!"

Im Kapitel "Landwirtschaft" des neuen Forschungs- und Technologieberichtes finden sich unter anderem folgende Projekte:

  • die aktuelle Melissa-Studie zur Bienengesundheit,
  • ein Gesundheitsmonitoring Rind zur Entwicklung der Zuchtwertschätzung,
  • das Projekt "Zurücksterben der Esche in Österreich" für mögliche Forstschutz- und Erhaltungsmaßnahmen,
  • oder die genetische Analyse der Lebensleistung beim Schwein.

Breites Feld an Forschungsaufgaben

Rund 86 Millionen Euro an Bundesmitteln stehen dem Landwirtschaftsministerium für Forschung und Forschungsförderung insgesamt zur Verfügung. Damit wird etwa der landwirtschaftliche Teil der Finanzierung der Ages abgedeckt sowie in Bildung, Beratung und Forschung der agrarischen Schulen und Hochschulen investiert sowie in die Forschung der dem Lebensministerium angegliederten Bundesanstalten.

Forschungsförderungen stellen einen wichtigen Impuls zur Weiterentwicklung der Landwirtschaft dar. Der Erhalt der Ernährungssicherheit, nachhaltige Landbewirtschaftung durch effizienten Einsatz der Ressourcen, Klimaschutz oder die Bereitstellung von erneuerbarer Energie sind zentrale Elemente der Landwirtschaft. "Damit eröffnen sich ungeahnte Chancen zur Schaffung neuer Unternehmensfelder in der Landwirtschaft", erinnert Mayer auch an HORIZON 2020, dem von der EU-Kommission vorgeschlagenen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation in der Landwirtschaft.

"Wer auch immer auf den Gedanken kommt, Forschungsgelder streichen zu wollen, sollte auch dazu sagen, auf welche notwendigen Studien in Zukunft verzichtet werden soll und welche Konsequenzen das nicht nur für die Landwirtschaft haben wird", schloss Mayer.
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