FPÖ-Obermayr: Griechische Tragödie beenden, bevor es zu spät ist

Euro-Pleitegeier wird sich sonst nicht mehr aus Milliardenasche erheben

Wien (OTS) - "Es zeugt von Lernfähigkeit, wenn der ehemalige deutsche Finanzminister Theo Waigel die seinerzeitige Aufnahme Griechenlands in die Währungsunion nunmehr als 'Todsünde' bezeichnet", so heute der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr. "Es zeigt aber auch die fehlende Kompetenz der damaligen Entscheidungsverantwortlichen, ihren fehlenden Weitblick und die blinde Gleichschaltungsideologie, die sie antrieb."

Heute zu erklären, Griechenland in die Euro-Zone zu holen, sei ein gravierender Fehler gewesen, folge lediglich dem Zwang des Faktischen. Ebenso der Verweis auf die 'gravierende Mitschuld' der übrigen EU. "Statt aber jetzt, wo es schon fast nicht mehr anders geht, entschlossen gegenzusteuern und die Griechen aus dem Euro zu entlassen, werden weitere Milliardenpakete Richtung Ägäis geschickt", kritisiert Obermayr. "Dass dieses Geld bei den Griechen nicht ankommt, zeigen Straßenbilder aus Athen, die an Zustände aus Flüchtlingslagern gemahnen. Brüssel soll endlich der Realität ins Auge blicken", fordert Obermayr, der schließt: "Sonst haben wir zwar noch den Euro als Währung, keiner von uns hat aber noch einen Euro in der Tasche. Die griechische Tragödie wird dann sehr schnell zu einem europäischen Fiasko mit unabsehbaren Folgen. Denn im Unterschied zum legendären Phoenix wird sich der Euro-Pleitegeier nicht mehr aus der Milliardenasche der sinnbefreiten Rettungsversuche erheben, wenn fortgesetzter Steuerbetrug, Steuerflucht und konzertiertes Wegsehen der Geberländer fortgeführt werden."

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