FP-Frigo: Kinderwunsch nach Krebserkrankung lässt Wiener Gebietskrankenkasse kalt

Frauen mit Krebs werden Kosten der Eierstockentnahme und Lagerung nicht bezahlt

Wien (OTS/fpd) - Wie heute auch die Tageszeitung "Kurier"
berichtet, gibt es für krebskranke Frauen in Ostösterreich die Möglichkeit vor einer Chemotherapie Eierstockgewebe einzufrieren und dieses nach Abschluss der Krebstherapie wieder einzusetzen, um die Fruchtbarkeit zu erhalten (Ovarian Tissue Banking - OTB). Diese Methode wird an der Privatklinik Döbling in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Gynäkologische Endokrinolgie an der MedUni Wien angeboten. Betroffen sind vor allem Frauen bis zum 40. Lebensjahr die unter Brustkrebs, Bluterkrankungen oder Lymphknotenkrebs erkrankt sind und einen noch unerfüllten Kinderwunsch haben, berichtet der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Univ. Dr. Peter Frigo und kritisiert, dass die Therapiekosten für die Entnahme und Lagerung von der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) bis dato nicht übernommen werden.

"Einmal mehr zeigt hier die WGKK ihre mangelnde Menschlichkeit, denn für die betroffenen Frauen bedeutet diese Therapie auch Motivation und Hoffnung. Das Verhalten der Wiener Gebietskrankenkasse entspricht zudem nicht der UN-Menschenrechtskonvention, die das Recht auf Fortpflanzung beinhaltet. Daher fordern wir eine sofortige Übernahme der Therapiekosten des Ovarian Tissue Banking für die entsprechenden Patientinnen", so Frigo abschließend. (Schluss) hn

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