ORF III findet die Liebe fürs Leben, zeigt die Flucht aus einer Sekte und begleitet ein Rettungsteam auf dem Donauinselfest

Am 20. Juni im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information sucht am Mittwoch, dem 20. Juni 2012, nach der wahren Liebe und zeigt Paare, die sie gefunden haben. Eine weitere "kreuz und quer"-Dokumentation blickt drei Jugendlichen bei ihrer Flucht aus einer Polygamie praktizierenden Sekte über die Schulter, und eine "Treffpunkt Medizin"-Spezialausgabe begleitet einen jungen Sanitäter zwölf Stunden lang bei seinen Notfalleinsätzen auf dem Wiener Donauinselfest.

"kreuz und quer: Die Liebe fürs Leben" (20.15 Uhr)

ORF III Kultur und Information bringt Romantik auf den Bildschirm und sorgt für Herzklopfen im großen Stil. Die außergewöhnliche "kreuz und quer"-Dokumentation über "Die Liebe fürs Leben" erzählt Liebes- und Lebensgeschichten höchst unterschiedlicher Paare: Vom porschefahrenden und golfspielenden Unternehmerpaar, das vor kurzem silberne Hochzeit gefeiert hat, bis zum Wiener Arbeiter-Ehepaar, das nach 64 Jahren Ehe auf 30 Quadratmeter in einem Wiener Gemeindebau vor wenigen Monaten gemeinsam ins Pflegeheim gezogen ist. Eines haben diese Paare allerdings gemeinsam: die Liebe als Leitmotiv ihrer Beziehung. Ein Leitmotiv als tragendes Element, das sich auch von heftigen Dissonanzen nie übertönen ließ.

"kreuz und quer: Flucht aus der Polygamie" (21.05 Uhr)

Nicht weniger berührend ist die "kreuz und quer"-Dokumentation über drei amerikanische Jugendliche, die aus einer Polygamie praktizierenden Sekte die Flucht wagten. Sie gehörten der "Fundamentalistischen Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzen Tage" an. Eine Bewegung, die unter ihrem Anführer Warren Jeffs immer autoritärere Züge annahm. Er selbst bestimmte, wie viele Frauen ein Mann zu ehelichen hatte. Männliche Gemeindemitglieder, die sich nicht sklavisch an Jeffs' Anweisungen hielten, wurden aus der Sekte ausgeschlossen, ihre Frauen mit anderen Männern zwangsverheiratet. Als das Leben in der Gemeinde für Sam, Joe und Bruce unerträglich wurde, riskierten sie den Ausstieg und damit den Verlust ihrer Familien. Die Dokumentarfilmer Tyler Measom und Jennilyn Merten begleiteten die Jugendlichen drei Jahre lang mit der Kamera und dokumentierten mit sehr viel Einfühlungsvermögen deren Weg zu sich selbst.

"Treffpunkt Medizin spezial: Nachtschicht am Rettungswagen:
Lebensretter auf der Donauinsel" (22.00 Uhr)

Bereits zum 29. Mal geht kommendes Wochenende das traditionelle Wiener Donauinselfest über die Bühne. Konzerte, Partys und jede Menge gute Stimmung stehen auf dem Programm. Derartige Events haben aber auch ihre Schattenseiten: Menschenmassen in Verbindung mit Wetterkapriolen oder Selbstüberschätzung lassen die Rettungseinsatzkräfte an einem dreitägigen Fest bis zu 800-mal ausrücken. ORF III Kultur und Information zeigt diese Seite des größten Open-Air-Festivals Europas und blickt dem engagierten Sanitäter Michael Stur während einer Nachtschicht auf dem Wiener Donauinselfest über die Schulter: "Es geht darum, Leben zu retten!" Als Notfallsanitäter ist er in einer fahrenden Intensivstation auf Tour: ein Rettungswagen voller Geschichten. "Tod, Leid und Verletzungen. Wir sind in den Freizeitparadiesen und Hinterhöfen der Gesellschaft unterwegs", erzählt der 24-Jährige und rast mit seinem Fahrer und einem Kollegen von einem Badeunfall zu einem Herzinfarktpatienten und weiter zu einem schwerverletzten Radfahrer. "Treffpunkt Medizin" begleitet das Team zwölf Stunden lang und wird Zeuge packender Szenen und menschlicher Nähe.

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