- 19.06.2012, 11:17:47
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Rotes Kreuz fordert eine "Politik der Verantwortung"
Morgen startet der Rio+20 Gipfel
Wien/Rio de Janeiro (OTS/Rotes Kreuz) - Die offizielle
österreichische Delegation, geleitet von Umweltminister Nikolaus
Berlakovich, hat beim Rio+20 Gipfel die Gelegenheit, sich für
nachhaltige Entwicklung einzusetzen. "Was wir in der
Entwicklungszusammenarbeit und in der Humanitären Hilfe brauchen, ist
eine Politik der Verantwortung, nicht eine Politik des Mitleids",
sagt Max Santner, Leiter der Internationalen Hilfe beim
Österreichischen Roten Kreuz. "Jeder Mensch - unabhängig davon, wo
er lebt - hat ein Recht auf die Versorgung mit sauberem Trinkwasser
und Nahrung. Es geht hier nicht um die Verteilung von Almosen,
sondern darum, Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen. Die Delegation
unter Bundesminister Berlakovich hat die Gelegenheit, in Rio ein
weiteres klares Bekenntnis zu den Menschenrechten abzulegen."
Konkret fordert Santner, dass sich die Delegation für
Katastrophenvorsorge und Maßnahmen zur Klimawandelanpassung einsetzt.
"Denn das ist wirklich nachhaltige Hilfe", so Santner.
"Naturereignisse wie Fluten oder Dürren werden wir nicht vermeiden
können. Wir können aber vermeiden, dass sie für Menschen
katastrophale Folgen haben - wie Hungersnöte, Wasserknappheit und
Epidemien. Für nachhaltige Ernährungssicherheit, Entwicklung und
Wassermanagement müssen jetzt in Rio die Weichen gestellt werden."
Rückfragehinweis:
Mag. Petra Griessner, Österreichisches Rotes Kreuz
Presse- und Medienservice
Tel.: +43 1 589 00-357, Mobil: +43 664 823 48 87 mailto:[email protected], www.roteskreuz.at
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