AKNÖ-Tipp zur Urlaubszeit: E-Card statt Bargeld

ÄrztInnen mit Kassenvertrag konsultieren!

Wien (OTS/AKNÖ) - Wer im Urlaub krank wird, sollte, wenn möglich, nur ÄrztInnen mit Kassenvertrag konsultieren. Denn hier gilt die E-Card. Ansonsten kann es teuer werden, das Honorar der ausländischen Ärzte weicht mitunter stark vom österreichischen Tarif ab.

Ob Hitzekoller, Quallenausschlag oder Brechdurchfall: Bei einem Krankheitsfall im EU-Ausland bzw. EWR-Ländern und der Schweiz gilt die E-Card. Für die Türkei, Kroatien, Bosnien, Serbien und Montenegro ist ein Auslandsbetreuungsschein nötig, der beim Dienstgeber erhältlich ist.

AKNÖ-Aufforderung an Reiseveranstalter: Liste mit ÄrztInnen auflegen

Am besten ist es, sich an der Hotelrezeption nach Vertragsärzten vor Ort zu erkundigen. AKNÖ-Sozialrechtsexperte Mag. Josef Fraunbaum: "Es sollte in jedem Hotel eine Liste der Kassenärzte und der öffentlichen Spitäler aufliegen." Die österreichischen Reiseveranstalter könnten das durchaus von ihren Partnerhotels verlangen und darauf in den Reiseunterlagen hinweisen.

80 Prozent des österreichischen Tarifes retour!

In den Ländern, in denen die E-Card nicht gilt, muss die Rechnung vorerst selbst bezahlt werden. Beim ausländischen Arzt ohne Kassenvertrag sollte man möglichst vor der Behandlung die Kosten erfragen. Hierzulande bekommt man gegen Vorlage der Rechnung 80 Prozent der Kosten des österreichischen Tarifes zurück. Doch Vorsicht: Der Betrag, den der ausländische Arzt verlangt, kann stark von diesem Tarif abweichen!

Reiseversicherung überlegen!

Es ist wichtig, sich vor dem Urlaub über den Versicherungsschutz zu informieren und im Zweifelsfall mit einer Reiseversicherung vorzusorgen. Kreditkarten haben unter bestimmten Voraussetzungen diesen Schutz bereits inkludiert.

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AKNÖ-Öffentlichkeitsarbeit
Susanna Belohlavek, Telefon 05 7171-1245

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