FA lehnen Jobs für Asylwerber entschieden ab

Asylverfahren rigoros straffen - dann stellt sich die Frage nach Arbeitsplätzen nicht!

Wien (OTS/fpd) - Klar auf Distanz geht der Wiener FPÖ-LAbg. und Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) Bernhard Rösch zur Kampagne des Vereins SOS-Mitmensch, welcher Arbeitsplätze oder auch Lehrstellen für Asylwerber fordert. "Diese Forderung ist der falsche Weg und gehört von der Politik mit Vehemenz abgelehnt", so Rösch. Die FA seien zwar nicht gegen jene Flüchtlinge, die zu Recht aufgrund der Menschenrechtskonvention ein Anrecht auf Asyl hätten. Über die Jahrzehnte habe sich allerdings herausgestellt, dass es sich bei dem Großteil der Asylwerber in Wahrheit um Wirtschaftsflüchtlinge handle, die kein Anrecht auf Asyl hätten. Viele würden außerdem auch kriminell oder tauchen unter.

Rösch fordert vielmehr eine rigorose Straffung der Asylverfahren. Würden diese binnen weniger Wochen oder Monaten abgeschlossen werden, stelle sich die Frage nach einer Arbeitsplatzbeschaffung nicht. "Es kann nicht sein, dass Asylwerber viele Jahre auf eine Entscheidung warten dürfen, auf Kosten des Staates durchgefüttert werden und eine mit Millionen an Steuergeldern subventionierte Asylindustrie bestehend aus einer Horde von NGOs und Rechtsanwälten dank diverser Instanzen ständig berufen können!"

Außerdem stelle sich die Frage, was man den österreichischen Arbeitnehmern nicht noch alles zumuten wolle. Seit der Ostöffnung des Arbeitsmarktes im Mai 2011 werde Österreich von Billigstarbeitskräften regelrecht überrannt. Neue Arbeitsplätze im Burgenland wurden im letzten Jahr mehrheitlich mit Ausländern besetzt. Selbiges Bild zeige ich auch in der Bundeshauptstadt Wien, wo nicht veröffentlichen Zahlen zufolge, die Ausländerbeschäftigung im 1. Quartal dieses Jahres enorm angestiegen sei. Der Forderung von SOS-Mitmensch könne daher nichts anderes als eine klare Absage erteilt werden, so Rösch abschließend.

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