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VÖZ bricht KV-Verhandlungen einseitig ab

Journalistengewerkschaft in der GPA-djp von Herausgebern enttäuscht

Wien (OTS/ÖGB) - Die Verhandlungen zur Reform des
Kollektivvertrags der Tages- und Wochenzeitungen sowie der angeschlossenen Online-Ausgaben sind heute vom VÖZ einseitig abgebrochen worden. Die Arbeitgeber ließen die seit 2009 andauernden Gespräche platzen. Der Abbruch erfolgte unmittelbar auf die Forderung der Gewerkschaft, die neue Gehaltstabelle nicht unter bestimmten Mindestansätzen für neueintretende RedakteurInnen abzuschließen. Zuvor hatte die Gewerkschaft ein detailliertes Positionspapier zum Thema freie JournalistInnen vorgelegt, mit dem prekäre Arbeitsverhältnisse zukünftig verhindert werden sollten.++++

"Diese Entwicklung ist überraschend und bedauerlich", erklärte Franz C. Bauer, Vorsitzender der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp. "In einigen wesentlichen Punkten gab es bereits Einigung. Die Rede war aber von Anfang an immer von einem Gesamtpaket. Dieses kann nicht auf der Basis von Lohndumping zustande kommen". An der Verhandlungsbereitschaft der Gewerkschaft ändert sich durch diesen nicht nachvollziehbaren Schritt der Arbeitgeber selbstverständlich nichts. Bauer: "Wir fordern die Herausgeber auf, an den Verhandlungstisch zurück zu kehren".

Rückfragen & Kontakt:

Franz C. Bauer
06649376811

GPA-djp
Mag. Martin Panholzer
0676 / 817 111 511

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